Heilpraktikerversicherung Naturheilkundliche Behandlungen absichern

Heilpraktikerversicherung

  • Erstattung für alternative Behandlungen
  • Günstige Beiträge – starke Leistungen
  • Verbraucherfreundliche Bedingungen

Warum eine Heilpraktikerversicherung abschließen?

Nur wenige Kassen zahlen für alternative Behandlungen wie zum Beispiel eine manuelle Therapie beim Heilpraktiker – und dann sind die Kostenübernahmen auch auf wenige Euro im Jahr oder eine Handvoll Sitzungen beschränkt. Auch alternative Arzneimittel werden nur von wenigen Kassen bezahlt – und wenn auch nur bis zu einem geringen Höchstbetrag.

Heilpraktikerversicherungen übernehmen über diesen geringen Kassenanteil hinaus als Krankenzusatzversicherung die Kosten für
  • Heilpraktiker,
  • naturheilkundliche Behandlungen,
  • naturkundliche Arznei- und Heilmittel.
Es handelt sich dabei um ambulante Krankenzusatzversicherungen mit Leistungsbausteinen für alternative Medizin. Abgedeckt sind damit über die Krankenzusatzversicherungen in aller Regel die Maßnahmen, die im
  • Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker sowie im
  • Hufeland-Verzeichnis
aufgeführt sind – außerdem werden Kosten für Arzneimittel erstattet, die im Rahmen einer solchen Behandlung verschrieben werden.

Welche Leistungen leistungsstarke Heilpraktikerversicherungen erstatten

Wir haben hier die Tarife für Sie zusammengestellt, die besonders umfangreich für Behandlungen beim Heilpraktiker oder für alternative Behandlungsmethoden leisten.
  Erstattungssatz
TIPP: Continentale CEK PLUS U

keine Begrenzung auf Höchstbeträge!

80 bis 100 %
ARAG 483

bis 2.500 Euro in zwei Jahren

90 %
Inter APP

bis 2.500 Euro (in den ersten drei Jahren begrenzt)

80 %
Debeka EA Plus

bei SB bis zu 400 Euro

90 %
Universa uniEZ2

bis zu 1.500 Euro (alle Leistungen des Tarifes)

80 %
Concordia AZ Top, AZ13N

bis 1.500 Euro (in den ersten beiden Jahren begrenzt)

80 %
BBKK/ UKV NaturPrivat

bis zu 1.250 Euro (in den ersten beiden Jahren begrenzt)

80 %
Advigon AH/AV

bis 1.250 Euro (in den ersten beiden Jahren begrenzt)

80 %
Württembergische NH

bis zu 1.000 Euro (in den ersten beiden Jahren begrenzt)

80 bis 100 %
AXA Med Komfort U

bis zu 2.000 Euro in 2 Jahren

80 %
Gothaer Medi Ambulanz

bis zu 1.000 Euro

80 %
Barmenia AN

bis zu 1.000 Euro

80 %
HUK Coburg AZZ Plus

bis zu 1.000 Euro

80 %

Tipp: Continentale bietet unbegrenzten Schutz 

Generell sehen Heilpraktikerversicherungen deutliche Leistungsstaffeln vor - die Summe der Höchstbeträge ist dann auf 1.000 bis 2.500 Euro pro Jahr oder für einen zetraum von zwei Jahren begrenzt. Eine Ausnahme ist die Continentale, die im Tarif CEK PLUS U eine Kostenübernahme von 80 bis 100 Prozent ohne Leistungsbegrenzung vorsieht. Übernommen werden die Kosten für sämtliche Verrichtungen des Gebührenverzeichnisses für
Heilpraktiker in der von den Heilpraktikerverbänden der Bundesrepublik Deutschland herausgegebenen jeweils gültigen Fassung (GebüH) und darüber hinaus sonstige bewährte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach dem Leistungsverzeichnis Naturheilverfahren. Erstattungsfähig sind die Kosten bis zu den Mindestsätzen des jeweils gültigen GebüH bzw. bis zu den Mindestsätzen der im Leistungsverzeichnis Naturheilverfahren genannten Gebührenziffern und Höchsterstattungsbeträgen
zu 100 %.

Heilpraktikerversicherung: Alleine abschließen – oder kombinieren mit anderen Leistungen?

Solche kombinierten Mischtarife sehen dann auch andere Leistungen vor – etwa eine Erstattung für Zahnersatz als Zahnzusatzversicherung oder für Sehhilfen als ergänzende Brillenversicherung. Ohne Zusatzleistungen zahlt die Heilpraktikerversicherung dann nur für alternative Heilbehandlungen. Bei einer Kombination sollte man sich immer fragen, ob die Zusatzleistungen im Paket wirklich sinnvoll sind. Eine ergänzende Zahnzusatzversicherung ist als Einzelvertrag oft leistungsstärker, als wenn sie ein Anhängsel der Heilpraktikerversicherung ist. Und ob eine Kostenerstattung für Sehhilfen sinnvoll ist, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Vor allem sollten Sie darauf achten, ob Summenbegrenzungen in den Mischtarifen dazu führen, dass die möglichen Leistungen für Heilpraktikerbehandlungen sinken – dann sollte auf die Kombination verzichtet werden.
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Die häufigsten Fragen zur Heilpraktikerversicherung

Was bedeutet GbüH? +

Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) regelt die Gebühren, die Ihnen für alternative Behandlungen von Heilpraktikern in Rechnung gestellt werden dürfen. Die Erstattungen der Heilpraktikerversicherung richten sich auch nach dieser Gebührenordnung: Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (Gebüh) ist die Grundlage für die maximal erstattbaren Beträge.

Was bedeutet Hufelandverzeichnis? +

Das Hufelandverzeichnis ist ein Verzeichnis, in dem alternative Heilmethoden bewertet werden. Wird zwischen dem Patienten und dem Arzt keine Honorarvereinbarung festgelegt, so kann der Arzt seine erbrachten Leistungen auf Basis des Hufelandverzeichnisses berechnen. Das Hufelandverzeichnis ist zudem bei vielen Tarifen der Heilpraktikerversicherung Maßstab für die maximal erstattbaren Kosten.

Werden die Kosten für homöopathische Arzneimittel von der Heilpraktikerversicherung übernommen? +

Das hängt vom Vertrag ab – in der Regel lautet die Antwort aber "ja", wenn die Präparate im Rahmen einer alternativen Behandlung verordnet werden. Grundsätzlich sollte aber die Kostenübernahme immer vorab mit der Heilpraktikerversicherung geklärt werden.

Kann ich eine Heilpraktikerversicherung abschließen, obwohl ich mich gerade in einer Behandlung befinde? +

Nein, das ist in der Regel nicht möglich. Es werden nur Kosten getragen, deren Ursache bei Vertragsbeginn noch nicht bekannt oder diagnostiziert war. Dafür gibt es auch die Gesundheitsprüfung vor dem Abschluss einer Heilpraktikerversicherung.

Wie lange dauert es, bis Rechnungen von der Heilpraktikerversicherung erstattet werden? +

Rechnen Sie mit rund zwei bis vier Wochen von der Einreichung bis zur Erstattung der Kosten im versicherten Rahmen.

Sind die Kosten einer Heilpraktikerversicherung steuerlich absetzbar? +

Grundsätzlich können die Kosten für andere Versicherungen - und dazu gehört natürlich auch eine Heilpraktikerversicherung - bis zu einem Höchstbetrag von 1.900 Euro (Angestellte) und 2.800 Euro (selbstständige) von der Steuerabgesetzt werden - aber das gilt nur, wenn diese Summen nicht bereits durch die Basis-Krankenversicherung der gesetzlichen Kassen oder einer privaten Krankenversicherung steuerlich errecht werden. Ist das der Fall, läuft der Abzug der Kosten für die Heilpraktikerversicherung steuerlich ins Leere.  

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Modell-Foto: colourbox.com