Pflegebetreuung sichern Pflege der eigenen Eltern

Irgendwann ist es im Leben aller Kinder soweit, die eigenen Eltern sind in die Jahre gekommen, beeinträchtigende Krankheiten machen sich bemerkbar, und die Eltern kommen alleine nicht mehr zurecht. Wie meistert man so eine Herausforderung, die praktisch über Nacht hereinbricht? Die Eltern sind auf Hilfe angewiesen, man hat sein eigenes Leben mit Beruf und Familie zu bewältigen, stößt vielleicht zeitlich, körperlich und leider oft auch finanziell an seine Grenzen.

Mit steigendem Alter der Eltern nimmt auch die Wahrscheinlichkeit für eine Pflegebedürftigkeit stark zu. Ist es soweit, dann stellt sich die Frage, wie die Pflege für alle Parteien am sinnvollsten zu organisieren ist. Es gibt die Möglichkeit der häuslichen Pflege oder die eines Umzugs in ein Senioren-Pflegeheim. Bei beiden Varianten muss man sich mit den Vor- und Nachteilen sowie der monatlichen Kostenbelastung auseinandersetzen.

Häusliche Pflege im eigenen Heim

Wer möchte nicht auch als pflegebedürftiger Mensch im Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben? Denn dort fühlt man sich doch am wohlsten. Das lässt sich auf verschiedene Arten bewältigen.

Ist man soweit noch fit und mobil, alleine zu Hause leben zu können, dann ist es möglich, dass die örtliche Sozialstation mehrfach am Tag vorbeikommt und die Pflege übernimmt. Man kann sich Essen auf Rädern bestellen oder sich vom örtlichen Metzger beliefern lassen, der meist ein leckeres Mittagsgericht mit Lieferservice speziell für Senioren im Angebot hat. Für den Einkauf und nette Gesellschaft engagiert man sich eine Dame von der örtlichen Nachbarschaftshilfe, die gelegentlich die einen oder anderen Putzdienste übernehmen kann. So sind die Kinder am wenigsten belastet, die Pflegekosten werden, je nach Pflegestufe, weitgehend getragen, und auch die separaten Privatdienstleistungen sind in geringem finanziellen Rahmen tragbar.

Ist ein Alleinsein aufgrund der Pflegebedürftigkeit nicht mehr möglich, dann kann man sich eine Ganztagspflegekraft ins Haus holen, die eines der Schlaf- oder Gästezimmer bezieht und die Pflege sowie die Organisation des gemeinsamen Haushaltes komplett übernimmt. Hierzu gibt es viele Organisationen, die meist ausländische Pflegerinnen aus den Ostblockstaaten dafür engagieren.

Häusliche Pflege im Wohndomizil der eigenen Kinder

Haben die eigenen Kinder genügend Platz im Haus oder in der Wohnung, dann können die Eltern oder kann ein Elternteil dorthin umziehen, und alles bleibt in der eigenen Familie. Das ist insbesondere für die Eltern meist die beste Lösung, da fühlen sie sich wohl und geborgen, werden nicht von Fremden versorgt, sondern von den eigenen Kindern betreut. Meist werden nicht beide Elternteile gleichzeitig pflegebedürftig, einer von beiden ist immer noch rüstig, so kann dieser für den anderen schon sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit aufbringen, und die Kinder werden nicht über Gebühr belastet. Größere Aufgaben werden von den Kindern übernommen. Die gemeinsamen Mahlzeiten und Gespräche stärken den Familienzusammenhalt. Die Großeltern erfreuen sich täglich an ihren Enkelkindern, was ebenfalls zur Gesundung beiträgt. Falls ein Elternteil noch rüstig ist, kann durch die Beaufsichtigung der Enkel nicht selten im Gegenzug eine Entlastung der Kinder erfolgen. Zusätzlich ist die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes möglich, welcher die körperliche Hygiene und Versorgung des pflegebedürftigen Elternteils übernimmt. Und sind die Kinder mal einen Tag verhindert oder möchten verreisen, so gibt es die Möglichkeit der Unterbringung der Eltern in der Tages- oder Kurzzeitpflege.

Der Umzug ins Pflegeheim

Erscheint es unter Abwägung aller Umstände unmöglich, die eigenen pflegebedürftigen Eltern bei sich aufzunehmen, dann bleibt nur noch der Umzug in ein Pflegeheim. Hierzu sollte man sich zuvor im Umkreis einige Seniorenheime persönlich anschauen, sich die Zimmer zeigen lassen, mit der Heimleitung und einigen Heiminsassen sprechen, um sich ein persönliches Bild machen zu können. Der Vorzug eines Pflegeheimes ist es, das eine 24-Stunden-Betreuung mit Fachpersonal gewährleistet ist, damit werden die Angehörigen entlastet. Der Nachteil ist, dass die familiäre Anbindung fehlt und sich die Eltern meist irgendwie abgeschoben fühlen. Zudem entstehen in einem Pflegeheim horrende monatliche Kosten, die von den Kindern oder anderen zur Zahlung verpflichteten Personen übernommen werden müssen.

Die brandneue Internetpräsenz Pflegebetreuung24.com hat sich hierzu auf die Fahnen geschrieben, das es für jedes Problem eine Lösung gibt, ganz gleich, welche Arten der Hilfe man benötigt, ob die Angehörigen berufstätig sind oder nicht, unabhängig von der Rentenhöhe und auch davon, bei welcher Krankenkasse man versichert ist. Lassen Sie sich fachkompetent beraten!

Finanzielle und materielle Hilfen zur Problembewältigung in Anspruch nehmen

Man sollte die Eltern rechtzeitig darauf hinweisen, eine private Zusatz-Pflegeversicherung abzuschließen, das kann im Pflegefall viele finanzielle Probleme lösen. Hierfür kann man bei der eigenen Krankenversicherung oder Hausbank sowie bei jedem Versicherungsmakler nachfragen, an Privatpflegeversicherungsangeboten mangelt es nicht. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung bildet meist nur eine schmale Basisversorgung!

Der Grad der Pflegebedürftigkeit entscheidet über die Höhe des Pflegegeldes. Die Kinder werden somit durch finanzielle Zuwendungen unterstützt. Bei den Krankenkassen können diverse Hilfeleistungen beantragt werden, beispielsweise die Kostenübernahme für Leihgeräte im Haushalt und Sanitärbereich, man kann sich Rollstühle und Rollatoren ausleihen, welche Ausflüge ermöglichen und das Gehen erleichtern. Weiterhin kann man Kuraufenthalte für die Eltern beantragen und sich selbst "Urlaub von der Pflege" über die Krankenkassen bezahlen lassen. Es gibt weiterhin die Möglichkeit der Kostenübernahme für eine Haushaltshilfe und die kurzzeitige Aufnahme in einer Tages- oder Kurzzeitpflege-Einrichtung.

Das Bundesgesundheitsministerium hat einen übersichtlichen "Ratgeber zur Pflege" herausgebracht, nachzulesen über diesen Link

Das Internet bietet steuerliche Tipps zum Thema "Finanzielle Absicherung bei Pflege und Betreuung" – wie beispielsweise diesen Ratgeber

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Modell-Foto: colourbox.com