Dispo auf dem Girokonto Ihre Bank zieht Sie beim Überziehen ab!

Zu hohe Dispozinsen?

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Sie haben einen "Dispo" bei Ihrer Bank? Und nutzen den Dispositionskredit, um Ihr Konto gelegentlich zu überziehen? Dann behalten Sie Ihr Girokonto besser im Blick. Denn wenn es um die Zinsen für einen Dispokredit geht, langen Banken ganz unehrenhaft zu.
Denn trotz immer billigerer Zinsen auf dem Markt geben die Banken die günstigen Konditionen beim Dispo nicht weiter – ganz im Gegenteil. Viele Banken verlangen immer noch Überziehungszinsen von zehn Prozent und mehr. Dazu kommt, dass geduldete Überziehungen über den vereinbarten Dispo-Rahmen hinaus oder Überziehungen ohne Dispo noch einmal teurer werden – dann sind tatsächlich Zinsen von 15 Prozent und mehr möglich. 

Girokonto überziehen ist ein teures Vergnügen

Solche Zinsen fallen beim Dispo natürlich kaum ins Gewicht, wenn das Konto im Jahr nur ein paar Tage überzogen ist. Selbst 20 Prozent Zinsen belasten Ihr Budget bei 1.000 Euro Überziehung nur mit rechnerischen 0,54 Euro am Tag. Aber wenn Ihr Konto bei zwölf Prozent Zins für drei Monate mit 1.000 Euro überzogen ist, dann fallen schon 30 Euro Zinsen an. Ein happiger Preis für das schnelle Geld aus dem Dispo – ein Vergleich der Anbieter in unserem Girokonto-Vergleich lohnt dann schon eher.

Tipp: Nicht nur an die Zinsen denken!

Bevor Sie aber jetzt im Hauruck-Verfahren wechseln, denken Sie daran, dass der Dispo-Zins nur ein Kostenfaktor des Kontos ist. Auch die monatlichen Kontogebühren, die möglichen Guthabenzinsen und die Kosten für Kredit- und Maestro-Karten sollten mit in die Überlegungen einfließen – neben den Kosten für den Dispo.

Dispokredit: Welche Alternativen gibt es?

Der Dispokredit ist natürlich nicht alternativlos. So haben Sie die Möglichkeit, auf einen sogenannten Abrufkredit umzusteigen. Dabei wird – ähnlich wie beim Dispo – ein Finanzrahmen vereinbart, auf den Sie bei Bedarf zurückgreifen können. Die meisten Banken bieten einen solchen Abrufkredit – wenn auch meist nur auf Nachfrage – an, die Zinsen liegen in der Regel bei sechs Prozent an aufwärts und sind damit deutlich geringer als beim Dispo. Für kreditfinanzierte Anschaffungen sollte der Dispo ohnehin Tabu sein, denn Ratenkredite sind dafür geeigneter. Sie erhalten dann für Zinssätze ab 3,95 Prozent die benötigte Summe und zahlen diese in gleich großen Schritten zurück, bis die Schuld getilgt ist.

19.07.2017

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Modell-Foto: colourbox.com