Unternehmensporträt Allianz

Die Allianz Versicherungs-AG wurde 1889 in München gegründet und nahm ein Jahr später in der Berliner Kochstraße ihre Geschäftstätigkeit auf. 1895 wurden die Unternehmensaktien erstmals an der Berliner Börse gehandelt. 1922 wurde die Tochtergesellschaft Allianz Lebensversicherungs-AG gegründet.

Geschichte der Allianz

Im Verlauf der 1920er Jahre übernahm die Allianz überdies mehrere Versicherungsunternehmen, so die Bayerische Versicherungsbank AG und die Frankfurter Allgemeine Versicherungs-AG (FAVAG).

In der Nachkriegszeit (1949) wurden die Unternehmenszentralen verlegt, die Allianz Versicherungs-AG zog nach München, die Allianz Lebensversicherungs-AG nach Stuttgart. Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland führte die Allianz die elektronische Datenverarbeitung ein. Infolge des gescheiterten Versuchs, den 40-prozentigen Anteil an der Allianz verdeckt zu erhöhen, zog sich die Firma Merck Finck & Co von 1956 bis 1990 schrittweise durch Anteilsverkäufe aus dem Unternehmen zurück. Dadurch stieg die Münchener Rück zum bestimmenden Aktionär auf.

Im Verlauf der nächsten Jahrzehnte avancierte die Allianz zu einem immer stärker im Ausland agierenden Unternehmen, schließlich sogar zum weltgrößten Versicherungskonzern durch Aufkäufe in Frankreich (Assurances Générales de France), Italien (Riunione Adriatica di Sicurtà), Ungarn (Hungaria Bisztosíto) und den USA (Firemans Fund) sowie durch Gründung von Tochterunternehmen in Mittel- und Osteuropa, Japan, Indonesien, China, Australien und weiteren Ländern. Mit dem Erwerb der Staatlichen Versicherung der DDR wurde 1990 das Inlandsgeschäft erweitert, 1994 stieg die Allianz durch die Übernahme der Vereinte Krankenversicherung AG auch in das Geschäft mit privaten Krankenversicherungen ein.

Verantwortlich für das erste negative Ergebnis der Firmengeschichte 2001 waren Naturkatastrophen, der Anschlag auf das World Trade Center in New York sowie vor allem die Übernahme der Dresdner Bank, die 2009 wieder an die Commerzbank verkauft wurde. Auch andere Bankgeschäfte (Allianz Bank, Oldenburgische Landesbank) blieben defizitär.

2002 wurde die Allianz Autowelt GmbH gegründet. Daneben wurden in jüngerer Zeit strukturelle Veränderungen am Konzern vorgenommen: Die Verflechtung mit der Münchener Rück wurde weitgehend aufgelöst und die drei deutschen Hauptgesellschaften wurden 2006 der neu erstellten Allianz Deutschland AG (AZ D) als Holding des Deutschlandgeschäftes unterstellt. Im selben Jahr fand zudem die Umwandlung der Allianz AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) statt.

Geschäftsdaten der Allianz 

Die Allianz bietet eine breite Palette an Privatversicherungen an, Lebensversicherungen, Haftplicht- und Hausratversicherungen, Schaden- und Unfallversicherungen, Kfz-Versicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Kranken- und Pflegeversicherungen, kurzum: Das Angebot umfasst sämtliche Versicherungssparten. Daneben ist das Unternehmen auch in Bereichen wie Unternehmensversicherungen, Asset Management sowie im Banken- und Finanzdienstleistungssektor tätig.

Weltweit sind bei der Allianz (über 140.000 Mitarbeiter) mehr als 85 Millionen Privat- und Firmenkunden versichert, allein bei der Allianz Deutschland AG (30.000 Mitarbeiter, 8.300 Vertreter), die über 30 Milliarden Euro umsetzt, sind es rund 20 Millionen. Die weltweiten Beitragseinnahmen belaufen sich auf 97.385.000.000 Euro. Die Allianz Gruppe umfasst eine Vielzahl an Unternehmen. Zur Allianz Deutschlang AG gehören die Allianz Versicherungs-AG, die Allianz Lebensversicherungs-AG, die Allianz Private Krankenversicherungs-AG, die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG sowie die Oldenburgische Landesbank-AG. Der Marktanteil der Allianz Deutschland AG am gesamten hiesigen Versicherungsgeschäft beträgt um die 15 Prozent.

Die Allianz im Test 

Im Auftrag von Focus Money führte die Rating-Agentur Franke und Bornberg 2015 einen Test von Gebäudeversicherungen durch. Die Allianz-Tarife "Wohngebäude Sicherheit Plus" (Privatschutz), "Rohrbruch Best" und "Gebäude Plus" schnitten dabei hervorragend ab. Zwar wurden sie beim Kriterium Prämie nur mit einer durchschnittlichen 3 bewertet, überzeugten aber insgesamt mit einer 1,6. Der Versicherer erhielt die Franke-und-Bornberg-Bestwertung FFF (hervorragend).

Gemeinsam mit drei weiteren Versicherern erreichte die Allianz mit ihren Tarifen im Bereich der privaten Krankenversicherung beim Rating des Analysehauses Morgen & Morgen 2015 den ersten Platz. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden 10 Bilanzkennzahlen der privaten Versicherer getestet, um zum Beispiel Kosten und Wachstum zu bewerten.

In der Analyse des Fachmagazins €uro (Stand: Januar 2016) wurde das Versicherungskonzept von 78 unterschiedlichen Lebensversicherungen gemäß ihrer Finanzkraft, Performance und Bestandssicherheit, die zu je 30 Prozent in das Gesamtergebnis einflossen, unter die Lupe genommen. Die Kundenzufriedenheit trug 10 Prozent zum Gesamtergebnis bei. 32 Versicherungen schnitten dabei mit einer befriedigenden Bewertung ab, 42 Unternehmen mit einer guten. Die Allianz belegte im abschließenden Ranking hinter der Europa (sehr gut) den zweiten Platz (gut).

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