Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten begrenzen

Wichtig ist sie, haben will man sie, aber kosten soll die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zu viel. Wer aber weiß, was die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung in die Höhe treibt, der kann die Kosten kontrollieren. Hier erfahren Sie, wie Sie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten minimieren und den Schutz optimieren.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten richtig ermitteln

Wer bei der Berufsunfähigkeitsversicherung einen Blick auf die Kosten wirft oder in der Beratung ein erstes Angebot bekommt, bleibt meist am günstigeren Netto-Beitrag "hängen": Das ist der sogenannte Zahlbeitrag, der nach Abzug der Überschüsse fällig wird. Tatsächlich kann aber die Berufunfähigkeitsversicherung sehr viel mehr kosten, wenn die Überschüsse nicht von der Berufsunfähigkeitsversicherung wie erwartet erwirtschaftet werden: Die Prämie kann dann schnell bis zum Brutto-Beitrag ansteigen – damit kann die Berufsunfähigkeitsversicherung schnell das Doppelte kosten. Wer also die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung realistisch einschätzen will, der sollte auch einen Blick auf den Brutto-Beitrag werfen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten steigen durch Koppelverträge

Immer wieder werden vor allem jüngeren Menschen Berufsunfähigkeitsversicherungen angeboten, die mit einer Altersvorsorge gekoppelt sind. Die Folge: Die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung steigen immens. Denn neben dem Risikoschutz müssen noch die Sparbeiträge für die Rürup-, Riester- oder eine private Rentenversicherung aufgebracht werden.

Ein Beispiel: Ein 25-Jähriger hat für die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten von knapp 30 Euro, wenn er 1.000 Euro Rente absichert. Mit einer Altersvorsorge explodieren die Kosten: Die Berufsunfähigkeitsversicherung kostet schnell 150 Euro im Monat, weil die angehängte Rentenversicherung bespart werden soll.

In vielen Fällen werden Berufsunfähigkeitsversicherungen gekündigt, weil die Kosten zu hoch werden – und damit wird der wichtige Schutz gegen Invalidität durch die Berufsunfähigkeitsversicherung aufs Spiel setzt. Ärgerlich auch: Die Abschlussprovisionen steigen deutlich an und erhöhen damit am Ende auch die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn Sie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten senken wollen, dann verzichten Sie auf solche Koppelverträge, und sparen Sie für das Alter lieber separat.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten senken durch frühen Vertragsabschluss

Das Einstiegsalter ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht. Schließt ein 20-Jähriger eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab mit einer monatlichen Rente von 1.500 Euro, die bis zum 67. Lebensjahr läuft, dann betragen die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung rund 56 Euro im Monat. Ein 30-Jähriger zahlt für vergleichbaren Schutz dagegen schon 71 Euro monatlich – ein Plus von deutlich über 20 Prozent.

Über die gesamte Laufzeit des Vertrages gesehen zahlen beide übrigens gleich viel in den Vertrag ein – aber der 20-Jährige bekommt zehn Jahre länger Schutz quasi zum Nulltarif. Und auch der Beruf spielt für die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung eine entscheidende Rolle: Wenn Sie körperlich hart arbeiten, werden Sie für eine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr Kosten einkalkulieren müssen, als wenn Sie einen Bürojob ausüben. 

Ein Beispiel: Ein kaufmännischer Angestellter zahlt mit 30 Jahren für 1.500 Euro Rente und eine Laufzeit von 35 Jahren ab 50 Euro monatliche Prämie, ein Bauarbeiter dagegen muss als Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung mindestens 110 Euro monatlich einkalkulieren.

Auch die Höhe der Absicherung ist entscheidend für die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung: Der kaufmännische Angestellte aus dem Beispiel oben hat für 1.500 Euro Rente aus der Berufunfähigkeitsversicherung Kosten von 56 Euro monatlich, für 1.500 Euro wird dann ein Aufschlag von 50 Prozent fällig – und die monatliche Prämie beträgt 84 Euro.
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Berufsunfähigkeitsversicherung: Rente senken, Kosten auch!

Viele nehmen sich bei der Absicherung des "Risikos Berufsunfähigkeit" zu viel vor und vereinbaren eine viel zu hohe Berufsunfähigkeitsrente. Die Folge sind bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten, die schnell zu hoch und vielelicht sogar unbezahlbar werden. Wenn Sie die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft im Griff haben wollen, vereinbaren Sie lieber eine niedrigere Rente mit dauerhaft bezahlbaren Kosten – und schließen Sie mit der Berufsunfähigkeitsversicherung eine Nachversicherungsgarantie oder Dynamik ab. Die erlaubt es Ihnen, die Rente im Laufe der Jahre immer wieder zu erhöhen. Wenn die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung dann nach und nach steigen, werden auch die Einkommensverhältnisse sich so angepasst haben, dass die Prämien problemlos bezahlbar sind.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Steuern nicht vergessen 

Bei den Überlegungen rund um das Thema "Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung" sollten Sie die Überlegungen zu den Steuern und zum Finanzamt nicht außen vor lassen. Absetzbar sind die Beiträge zwar im Prinzip, in der Praxis aber ist der zur Verfügung stehende Rahmen bereits durch die Beiträge zur Krankenversicherung ausgeschöpft. Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsrente beziehen, muss diese Rentenleistung besteuert werden – die Höhe richtet sich nach der voraussichtlichen Laufzeit der BU-Rente. 

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten hängen von der Laufzeit ab

Ein weiterer Faktor für die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Laufzeit: Wer eine Berufsunfähigkeitsrente lange vereinbaren will, zahlt höhere Beiträge als bei einer kurzen Laufzeit. So kostet der Schutz der Berufsunfähigkeitsversicherung bis 67 circa zehn bis 15 Prozent mehr Prämie, als wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung nur bis zum 65. Lebensjahr läuft. Dennoch sollten Sie nicht zu schnell die Formel "Kurze Laufzeit der Berufsunfähigkeitsversicherung = Kosten gesenkt" für sich anwenden: Denn einige Jahre weniger Laufzeit bei der Berufsunfähigkeitsversicherung bedeuten zwar geringere Kosten, aber der Schutz reduziert sich ebenfalls. Bei 2.000 Euro Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung sinken die Kosten deutlich, wenn der Vertrag nur bis 63 oder 65 statt bis 67 läuft: Es fehlen aber im Falle einer Berufsunfähigkeit auch schnell bis zu 96.000 Euro Rente, die nicht mehr ausgezahlt werden, wenn Sie berufsunfähig werden. Und eine solche Lücke ist die mögliche Reduzierung der Kosten in der Berufsunfähigkeitsversicherung in aller Regel nicht wert.  

Bei Beamten kann eine kürzere Laufzeit sinnvoll sein, wenn die Absicherung über den Dienstherren ab einem vorhersehbaren Alter ausreicht – in diesem Fall kann die Dienstunfähigkeitsversicherung in der Laufzeit deutlich begrenzt werden. 
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Tipp für niedrigere Kosten: Berufsunfähigkeitsversicherung zu Einsteigerkonditionen

Es gibt die Möglichkeit für jüngere Menschen, die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr effizient zu senken – mit Einsteigertarifen, die zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten oder Auszubildende erschwinglich machen sollen. Die ermöglichen in den ersten fünf bis teilweise sogar zwölf Jahren Vertragslaufzeit eine deutlich reduzierte Prämie – bei vollem Versicherungsschutz. Damit entstehen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten, die zum Teil bis zu 50 Prozent unter der regulären Prämie liegen.  Allerdings steigen die Prämien nach Ablauf der "Einsteiger-Frist" dann auch deutlich an – die Folge: Die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung steigen insgesamt über die gesamte Laufzeit an, und die Summe aller Beiträge ist dann am Ende oft zehn bis 20 Prozent höher als bei den Standard-Tarifen. Dennoch sind die Einsteiger-Tarife eine Überlegung wert, wenn die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung gerade in den ersten Berufsjahren reduziert werden sollen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten steigen durch Risikozuschläge

Wer mit Vorerkrankungen auf der Suche nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist, der wird schnell mit dem Begriff "Risikozuschlag" konfrontiert werden. Denn fast jede Berufsunfähigkeitsversicherung kostet mehr, wenn Sie mit Vorerkrankungen versichert werden wollen. Um die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung gering zu halten, sollten Sie aber nicht jeden Risikozuschlag gleich akzeptieren. Es besteht die Möglichkeit, mit unserer Hilfe eine sogenannte Risikovoranfrage zu stellen – mehr dazu hier. Damit können wir abklären, welche Berufsunfähigkeitsversicherung auf einen Risikozuschlag verzichtet und damit geringere Kosten verursacht.  Der Verzicht auf die Offenlegung von gesundheitlichen Einschränkungen ist im Übrigen keine Option: Wie eine Studie des Anaylsehauses Franke und Bornberg zum Leistungsverhalten der Berufsunfähigkeitsversicherung gezeigt hat, sind falschangabe der häufigste Grund für Leistungsablehnungen im Bereich Arbeitskraftsicherung. 
Risikovoranfrage jetzt stellen

Nicht an der falschen Stelle sparen!

Wer die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung senken will, der ist oft bereit, einen schlechteren Schutz in Kauf zu nehmen – meist als Basisschutz bezeichnet. Solche Berufsunfähigkeitsversicherungen helfen tatsächlich, die Kosten zu senken – allerdings auf Kosten der Qualität. Die Versicherungsbedingungen sind meist deutlich schlechter als bei Standard-Tarifen und lassen nur eine Einschätzung zu: Sie sparen am falschen Ende, weil nicht selten im Leistungsfall die Rentenzahlung verweigert werden kann – zum Beispiel wegen der Möglichkeit zur abstrakten Verweisung, die die Versicherung sich eingeräumt hat.

Aber auch bei attraktiven Leistungen lohnt der Verzicht zugunsten eines günstigeren Beitrages nicht – Beispiel "Gelbe-Schein-Regelung": Sie macht die Berufsunfähigkeitsversicherung zu einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung, weil sie Renten-Leistungen bereits vorsieht, wenn der Versicherte längere Zeit krankgeschrieben ist und einen "gelben Schein" hat – und das ganz unabhängig davon, ob später tatsächlich eine Berufsunfähigkeit festgestellt wird oder nicht. 

Fakt ist: Wir haben Ihnen hier einige Möglichkeiten gezeigt, wie Sie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten senken können – an der Qualität zu sparen aber rächt sich fast immer!

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Modell-Foto: colourbox.com