Arbeitsrechtsschutz Ihr Recht am Arbeitsplatz

Arbeitsrechtsschutz

  • Absicherung im Beruf – ohne Kostenrisiko
  • Umfassender Schutz
  • Freie Anwaltswahl
 
Im Berufsleben gibt es ein immenses Konfliktpotenzial: In vielen Fällen lassen sich Streitigkeiten zwischen dem Arbeitgeber und Chef auf der einen und dem Angestellten auf der anderen Seite leicht lösen – aber nicht selten landen Fälle auch vor Gericht, wenn Sie Ihr Recht anders nicht (mehr) durchsetzen können. Kein Wunder also, dass vielen bei einer Rechtsschutzversicherung der Arbeitsrechtsschutz als Baustein wichtig ist. 

Vorsicht, Kostenrisiko Arbeitsrecht!  

Wichtig für Sie: In Deutschland werden die Kosten für arbeitsrechtliche Streitfälle immer von den Parteien selbst getragen – egal, wer am Ende den Prozess gewinnt oder verliert. Sie haben in der ersten Instanz also immer das Kostenrisiko zu tragen – schon aus diesem Grund lohnt sich der Arbeitsrechtsschutz!

Typische Streitigkeiten für den Arbeitsrechtsschutz 

Es gibt viele klasssiche Streitfälle im Berufsleben, die vom Arbeitsrechtsschutz gedeckt sind. 

Kündigungsschutz

Ihr Arbeitgeben spricht eine Kündigung aus, die Sie für nicht gerechtfertigt halten. Vor Gericht muss geklärt werden, ob Sie einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung haben. Ihr Arbeitsrechtsschutz trägt die Kosten des Verfahrens, eine private Arbeitslosenversicherung kann den Schutz der sozialen Arbeitslosigkeitsversicherung ergänzen. 

Disziplinarverfahren bei Beamten

Als Beamter wird Ihnen die Verletzung der Amtsverschwiegenheit vorgeworfen. Nachdem ein Disziplinarverfahren gegen Sie eingeleitet wurde, infolgedessen Ihre Entlassung aus dem Beamtenverhältnis droht, wollen Sie gerichtlich dagegen vorgehen. Sie bekommen von der Rechtsschutzversicherung mit dem arbeitsrechtlichen Schutz finanzielle Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. 

Korrektur des Arbeitszeugnisses

Als Angestellter haben Sie mit dem Ausscheiden aus dem bisherigen Job Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Sie sind mit einigen Formulierungen nicht einverstanden und müssen die Korrekturen gerichtlich durchsetzen, weil Ihr ehemaliger Arbeitgeber das Zeugnis nicht anpassen möchte.

Unfallschutz

Sie verunglücken auf dem Weg zur Arbeit, aber Ihre Berufsgenossenschaft möchte den Unfall nicht als Wegeunfall anerkennen und verweigert die finanzielle Unterstützung. Der Arbeitsrechtsschutz hilft Ihnen dabei, Ihre Ansprüche gerichtlich durchzusetzen. 

Unterstützung bei Aufhebungsverträgen

Oft kommt es im Zuge einer beruflichen Veränderung zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Ein guter Arbeitsrechtsschutz hilft Ihnen dabei, die Vereinbarung möglichst vorteilhaft für Sie zu gestalten.

Angedrohte Kündigung

Manchmal kommt es vor, dass Arbeitgeber mit Kündigung drohen, um ein bestimmtes Verhalten Ihrerseits zu erzwingen, etwa die Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag. In einem solchen Fall einer angedrohten Kündigung steht der Arbeitsrechtsschutz für Ihre Streitigkeit ein und trägt die Kosten.  Arbeitsrechtsschutz: Jetzt Angebot anfordern

Wartezeiten beim Arbeitsrechtsschutz beachten

Arbeitsrechtsschutz ist nur dann sinnvoll, wenn er rechtzeitig abgeschlossen wird. Denn nahezu jede Rechtsschutzversicherung sieht beim Arbeitsrechtsschutz eine Wartezeit vor, die meist drei Monate beträgt.

Tipp: Vorversicherung verhindert Wartezeit

Die Wartezeit für den Arbeitsrechtsschutz kann dann entfallen, wenn es bereits eine Vorversicherung gibt und die aktuelle Rechtsschutzversicherung nahtlos daran anschließen kann.
Außerdem gilt die Devise: Ein brennendes Haus ist nicht versicherbar. Der Berufsrechtsschutz gilt immer nur bei einer Streitigkeit, die bei Vertragsabschluss noch nicht angelegt war. Diese Regelung zur sogenannten Vorvertraglichkeit soll Rechtsstreitigkeiten vom Versicherungsschutz ausnehmen, die – selbst wenn nur im Kern – schon vor Abschluss der Berufsrechtsschutzversicherung bestanden haben. Eine solche Konstellation könnte vorliegen, wenn eine Kündigung zunächst rechtlich unproblematisch ist, es dann aber nach Abschluss einer Rechtsschutzversicherung zu rechtlichen Differenzen kommt.

Die häufigsten Fragen zum Arbeitsrechtsschutz

Für wen ist Arbeitsrechtsschutz sinnvoll? +

Recht haben und Recht bekommen ist nicht immer eins – das sagt nicht nur die Redewendung. Und gerade im Beruf gilt: Ihre Vorstellungen von Arbeitnehmer-Rechten werden selten deckungsgleich sein mit denen Ihres Unternehmens. Und so werden Sie sich bei einer Kündigung, einer Abmahnung oder auch nur beim Text Ihres Arbeitszeugnisses oft wehren wollen, wenn Sie sich schlecht oder ungerecht behandelt fühlen. Der Arbeitsrechtsschutz hilft Ihnen dabei, Ihr Recht durchzusetzen – vor allem finanziell. Das ist gerade im Arbeitsrecht wichtig, denn hier gilt eine Besonderheit: Egal wie der Streit vor Gericht ausgeht, vor dem Arbeitsgericht muss jede Partei die eigenen Kosten für den Rechtsstreit tragen. Sie haben also selbst dann das Kostenrisiko, wenn Sie am Ende Recht haben. Und dieses Kostenrisiko trägt der Arbeitsrechtsschutz, das allein macht ihn sinnvoll und wertvoll. 

Gibt es einen Unterschied zwischen Arbeitsrechtsschutz und Berufsrechtsschutz? +

Der Arbeitsrechtsschutz beinhaltet den Rechtsschutz bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber – etwa wegen:
  • Abmahnungen
  • Kündigungen
  • Versetzungen
  • Lohn-und Urlaubsansprüchen
  • Zeugniserteilung
  • Abfindung
  • Mutter- und Jugendschutz
Der Berufsrechtsschutz beinhaltet dagegen weitergehende Leistungen – etwa bei Auseinandersetzungen mit der Arbeitsagentur oder Streitigkeiten mit den Rentenversicherungsträgern. 

Ist der Arbeitsrechtsschutz sofort nach Vertragsabschluss wirksam? +

Wenn Sie bereits einen Arbeitsrechtsschutz hatten und lediglich den Anbieter gewechselt haben, verzichten die Rechtsschutzversicherungen auf eine Wartezeit. Schließen Sie erstmalig Arbeitsrechtsschutz ab, beträgt die Wartezeit hingegen drei Monate. 

Gibt es eine Arbeitsrechtsschutzversicherung ohne Wartezeit? +

Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung ohne Wartezeit lässt sich nicht abschließen – auf die Wartezeit verzichten Rechtsschutzversicherungen nur dann, wenn eine Vorversicherung besteht und der neue Arbeitsrechtsschutz nahtlos daran anschließt. Möchten Sie das Risiko Arbeitsrechtsschutz bzw. Berufsrechtsschutz hingegen erstmalig absichern, gilt in der Regel eine Wartezeit von drei Monaten. 

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Modell-Foto: colourbox.com