Gastbeitrag von Dr. Klemens Surmann Einer für alles – Sport als Universalmedizin

„Treiben Sie Sport?“ Diese Frage hat wohl jeder schon mal gehört, wenn er beim Arzt war. Diese Frage hat einen wichtigen Hintergrund, gelten Sport und Bewegung mittlerweile als Gesundheitsbringer Nummer 1. Sport ist also tatsächlich eine Medizin ohne Nebenwirkungen, wirkt lebensverlängernd und ist extrem wirksam selbst gegen Herzinfarkte, Osteoporose oder Krebs, 

Ein Gastbeitrag von Dr. Klemens Surmann, Pressereferent der Gothaer Versicherung

Privat wie beruflich ist der Pressereferent der Gothaer Versicherung in den sozialen Medien aktiv! Nach Büroschluss widmet er sich seinen beiden Töchtern und entspannt beim Lesen, Sport oder auch Reisen. Seine größte Leidenschaft: das Motoradfahren.

Viele Studien etwa die von Professor Dr. Martin Halle von der Technischen Universität München untermauern diese Erkenntnisse zum Thema Sport und Bewegung. die aktuellen Erkenntnisse zum Thema Bewegung. Sogar in der Krebsnachsorge für Chemotherapie-Patienten wird Sport als Therapie anerkannte und wird erfolgreich angewendet. Sich mit Sport gesund zu halten, ist einfach, die Wahl der richtigen Sportart will gut überlegt sein. Vereine und Mediziner helfen dabei, die für die individuellen Bedürfnisse passende Sportart zu finden.

Stärkung für Muskeln und Knochen

Bewegung kräftigt die Muskulatur und stärkt das Herz-/Kreislaufsystem Damit ist man weniger anfällig für Verspannungen, spannungsbedingte Schmerzen. Durch die Muskelanspannung wird der Knochen angeregt, neues Gewebe zu bilden, das Skelett wird bis ins hohe Alter vor Brüchen geschützt. Wer regelmäßig von jung an trainiert, senkt damit sein Risiko für die Alterserkrankung Osteoporose, bei der die Knochen nach und nach an Dichte und Stabilität einbüßen. Sport kurbelt die Bildung des ‚guten‘ HDL-Cholesterins an, welches schädliche Blutfette abtransportiert. Die Infarktgefahr wird gesenkt, ebenso beugt Bewegung Bluthochdruck wirksam vor. Schließlich ist Sport gut für die Psyche. Die als Glückshormone bekannten Botenstoffe Serotonin und Dopamin werden ausgeschüttet, Stress wird abgebaut und Angst gedämpft.

Sport hilft sogar gegen Krebs

Mit Sport baut man Fettzellen ab, dadurch wird das Zellwachstum im Körper gehemmt, die Gefahr, dass bösartige Tumore daraus entstehen können, verringert sich. Durch die sportbedingte Senkung des Blutzuckergehaltes wird Tumoren zusätzlich ihre Lieblingsnahrung genommen. Klinische Studien haben eindeutig erwiesen, dass Sport die Nebenwirkungen einer Chemotherapie stark reduziert, zudem noch die Wahrscheinlichkeit für das erneute Streuen der Krebszellen nach der Chemotherapie deutlich verringert.

Das richtige Maß an Bewegung entscheidet

Zunächst einmal gilt – jede Bewegung ist besser als keine Bewegung. Geht man die ganze Sache jedoch gezielt an, kann man für die eigene Gesundheit ungleich effektiver arbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag reiche, um die oben beschriebenen Wirkungen in Gang zu setzen. Wer mehr möchte, sollte seinen Gesundheitsstand gut kennen. Zuviel oder der falsche Sport kann sogar schädlich sein, ein zu eigenen Gesundheit passendes Maß muss gefunden werden. Dazu muss man sich professionellen Rat bei seinem Hausarzt oder im Sportverein holen.

Den Spaß nicht vergessen

Auch soll man sich darüber klar sein, welchen Sport man bevorzugt. Macht man gerne mit anderen etwas zusammen? Will man sich alleine auspowern und vom Alltag erholen? Hat man das Ziel Fettabbau oder Muskelaufbau, will man die Kondition erhöhen? Hier ist man bei einem Sportverein sehr gut aufgehoben, beim TV Rodenkirchen findet man für alle Neigungen passende Sportangebote unter fachlicher Betreuung und Anleitung. Und nicht zu vergessen - Spaß ist beim Sport ein wichtiger Faktor. Wer mehr wissen will, kann sich einen ausführlichen Ratgeber der Gothaer Krankenversicherung hier kostenlos herunterladen

03.03.2017

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Modell-Foto: colourbox.com