Schützen Sie Ihre Rente Die zehn Todsünden der Vorsorge

Private Rentenversicherung

  • Flexibel nach Ihren Wünschen
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Eine sichere Rente ist harte Arbeit. Und sie ist gleichzeitig eine harte Prüfung, denn auf dem Weg zur sicheren Rente gibt es immer wieder Verlockungen, die guten Vorsätze hinter sich zu lassen. Umschiffen Sie diese zehn Todsünden – wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Todsünde 1: Planlosigkeit

Finanzieller Erfolg über Jahre fällt niemandem in den Schoß. Sie müssen etwas dafür tun. Das zeigt ein ganz einfaches Beispiel: Sparer A fängt mit 25 Jahren an, jeden Monat 100 Euro beiseitezulegen. Er will sich nicht um sein Geld kümmern und hat sich von der Bank eine Rentenversicherung verkaufen lassen. Die garantiert ihm nach 40 Jahren eine Auszahlung von rund 80.000 Euro oder eine monatliche Zusatzrente von 320 Euro – vielleicht wird es auch mehr, aber sicher ist das nicht! Ein miserables Angebot, wie das Beispiel von Sparer B zeigt. Er investiert die 100 Euro immer wieder in verschiedene Aktienfonds, die im jährlichen Durchschnitt eine Rendite von acht Prozent bringen. Er bekommt mit 65 Jahren zum Rentenbeginn satte 324.000 Euro ausgezahlt, aus denen er sich selbst bei einem mickrigen Zins von 2,5 Prozent mindestens 27 Jahre lang eine dreimal so hohe Rente wie Sparer A auszahlen lassen kann.

Tipp: Es geht nicht um das "Irgendwie"

Wenn Sie für das Alter sparen wollen, dann machen Sie nicht (neben vielen anderen möglichen Patzern) einen der schlimmsten Fehler und sparen Sie "irgendwie". Es geht nicht darum, Ihr Gewissen zu beruhigen ("jetzt habe ich endlich was für die Rente gemacht"), es geht darum, eine Rendite zu erzielen, die Ihnen im Alter ein möglichst hohes Zusatzeinkommen beschert und Ihre Wünsche Wirklichkeit werden lässt, etwa einen frühen Einstieg in die Altersrente ab 63 Jahren. Lassen Sie sich nicht durch Ihre Planlosigkeit einfangen und zum Beispiel von Ihrer Bank oder Ihrem Versicherungsberater ein Geldanlage-Paket verkaufen, das Ihre gesamten finanziellen Mittel in Beschlag nimmt. So steht Ihre private Vorsorge nämlich nur auf einem Bein, das zudem sehr wacklig ist.

Todsünde 2: Gier

Gehören Sie zu denjenigen, die viele Jahre ins Land haben gehen lassen und jetzt langsam die Vorsorge in den Fokus nehmen? Dann machen Sie nicht den Fehler, den so viele vor Ihnen gemacht haben, und werden gierig, weil Sie "auf die Schnelle" über hohe Renditen das nachholen wollen, was Sie viele Jahre lang versäumt haben: Kapital und damit ein Vermögen aufzubauen. Bleiben Sie realistisch: Hohe Renditen bergen immer auch ein hohes Risiko. Deshalb gilt: Sicherheit ist erste Wahl bei Ihrer Vorsorge. Setzen Sie zum Großteil auf Geldanlagen, die kein oder nur ein geringes Risiko haben und eine sichere Rendite bringen. Nur einen kleinen Teil sollten Sie etwas spekulativer anlegen, um die Rendite zu optimieren.

Todsünde 3: Börsenangst

Wer einmal an der Börse Geld verloren hat, der legt dort ungerne wieder Geld an. So nachvollziehbar diese Angst auch ist, so irrational ist sie. Denn Sie haben Geld an der Börse verloren, weil Sie Fehler gemacht haben – daran sind nur Sie Schuld, nicht die Börse. Sie sollten Geldanlagen an der Börse skeptisch und kritisch gegenüberstehen, aber Sie sollten die Chancen auch nutzen.

Todsünde 4: Nachgiebigkeit

Je dicker Ihr Vorsorgekonto wird, umso mehr wachsen die Begehrlichkeiten: Ein neues Auto wird fällig, der Urlaub steht an oder die Wohnungsrenovierung. Und ist es nicht sinnvoll, statt eines Kredits lieber das eigene Geld aus der privaten Rentenkasse zu nehmen? Das aber ist nicht die Frage. Sie können sich auch aus der gesetzlichen Rentenkasse kein Geld für den nächsten Urlaub leihen. Warum wollen Sie also Ihre eigene Vorsorgekasse plündern? Wenn Ihr Erspartes einen neuen Wagen nicht hergibt, müssen Sie den alten eben noch ein bisschen länger fahren – so einfach ist das. Die finanziellen Rücklagen für Ihre materielle Unabhängigkeit im Alter aber sollten unangetastet bleiben.

Zugegeben, es fällt manchmal nicht leicht, auf etwas Schönes zu verzichten, wo das Ersparte für später doch quasi vor einem liegt. Des Rätsels Lösung ist aber nicht, der Begehrlichkeit nachzugeben, sondern ihr von Anfang an einen Riegel vorzuschieben. Bitten Sie einen Menschen, dem Sie voll und ganz vertrauen, Ihre private Rentenkasse zu verwalten. Natürlich streng getrennt vom eigenen Geld und mit der Möglichkeit, dass Sie darauf zugreifen können – aber eben erst im Alter oder nur in echten Notfällen.

Tipp: Milchmädchen haben bei der Vorsorge nichts zu suchen! 

Natürlich ist die Idee verlockend: Sie geben sich selber einen Kredit aus Ihrem Ersparten für die Rente und zahlen das Geld Stück für Stück wieder zurück ins eigene Sparschwein. Allerdings sprechen zwei Dinge dagegen: Zum einen machen Sie sich den Zinseszins-Effekt kaputt, der für eine sichere und ausreichende Rente extrem wichtig ist. Und zum anderen klappt das mit dem Zurückzahlen an sich in neun von zehn Fällen schlichtweg nicht, weil das Geld fehlt.

Todsünde 5: Nachlässigkeit

Manche Anleger optimieren und optimieren und optimieren ihre Geldanlagen und vernachlässigen dabei viel wichtigere Dinge wie den richtigen Versicherungsschutz. So wichtig Kapitalaufbau auch ist: Der richtige Schutz für Sie und Ihre Familie ist wichtiger. Denken Sie an eine Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und eine Hinterbliebenenvorsorge mit einer Risikolebensversicherung, an die Haftpflichtversicherung mit einer Schlüsselversicherung und die optimale Absicherung von Werten wie dem eigenen Haus. Erst wenn das erledigt ist, sollten Sie an die Altersvorsorge denken.
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Todsünde 6: Uneinsichtigkeit

Die meisten Menschen glauben, in finanziellen Dingen allein Entscheidungen treffen zu können. Die Realität zeigt das Gegenteil, wenn man sieht, wie viele Menschen immer wieder aberwitzige Summen an der Börse verlieren und wie schlecht manche versichert sind. Dagegen hilft in allen Geld-Bereichen nur Eines: fachlicher und kompetenter Rat von Experten. 

Todsünde 7: Einseitigkeit

Noch immer verkaufen sich Steuersparmodelle bei Geldanlagen am besten. Kein Wunder, denn wer möchte nicht eine hohe Rendite erzielen und dabei gleichzeitig Steuern sparen. Allerdings ist das so eine Sache mit dem Steuernsparen und der Geldanlage. Denn egal, ob es um geschlossene Fonds oder um eine vermietete Immobilie geht: Die Steuervorteile sollten immer nur das I-Tüpfelchen auf einem Investment sein, das auch ohne Steuerrechnereien lukrativ ist. Die Steuerersparnis sollte deshalb niemals der alleinige Grund dafür sein, sich für eine Geldanlage zu entscheiden.

Tipp: Augen auf bei Steuersparmodellen!

Lassen Sie jedes Modell noch einmal von einem unabhängigen Experten auf den Prüfstand stellen: Er sollte für Sie klären, ob die vorgeschlagene Geldanlage auch ohne steuerliche Komponente interessant ist. Verlassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung niemals auf Prospektangaben oder Musterrechnungen. Denn in denen wird oft von Steuersätzen ausgegangen, die kein Normalverdiener zahlt. Bitten Sie Ihren Steuerberater stattdessen, für Sie ganz persönlich Ihren individuellen Steuervorteil zu ermitteln.

Todsünde 8: Schlamperitis

In vielen Familien ist dieses Szenario bittere Realität: Die Geld-Unterlagen sind mehr oder weniger wahllos und ohne ersichtliche Ordnung auf diverse Leitz-Ordner verteilt. Und so liegen Stromrechnungen neben Depotauszügen, Kontenklärungen direkt beim Vertrag für das Fitnessstudio, und die Kaufquittung für das neue Smartphone neben der wichtigen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung – und nur Eines ist sicher: Überblick hat hier niemand mehr. Ich rate Ihnen: Schluss mit der Schlamperitis! Seien Sie sicher: Ordnung hat noch niemanden arm gemacht, aber Schluderigkeit und Unordnung haben schon so manchen an den Rand des Ruins gebracht und gehören zu den Faktoren, die ein Garant dafür sind, dass es mit dem Reichwerden nicht klappen kann.

Todsünde 9: Wahllosigkeit

Die meisten Menschen haben keine Lust, sich mit ihrem Geld zu beschäftigen. Weil sich das niemand eingestehen mag, wird dann Zeitmangel oder Unwissenheit vorgeschoben. Die Folgen aber sind immer gleich: Weil uns gelegentlich das schlechte Gewissen packt und wir uns daran erinnern, dass wir privat vorsorgen müssen, neigen wir zu Aktionismus und leiten irgendeine Form der Altersvorsorge in die Wege – Hauptsache, man sorgt vor. Aber es geht nicht darum, irgendwie vorzusorgen. Sie sollten gezielt und ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt Vorsorge treffen.

Bauen Sie eine regelmäßige Geld-Routine in Ihren Alltag ein – genauso wie den Besuch im Sportstudio oder den geliebten Fernsehabend. Wie regelmäßig Sie sich mit Ihrem Geld auseinandersetzen, bleibt Ihnen überlassen – Sie müssen nur bei der Sache bleiben. Sie können eine gute Rentenversicherung abschließen, um für das Alter vorzusorgen – oder Sie können sich mit dem Thema auseinandersetzen und intelligente Zusatzbausteine ergänzen, die den Schutz optimieren. Überlassen Sie die Entscheidung aber nicht anderen Menschen, sondern kümmern Sie sich selbst um Ihre Zukunft. Denn nur eine gut ausgesuchte Vorsorgestrategie ist in der Lage, mit gezielten Investments eine sehr gute Rendite zu erwirtschaften. Und diese Rendite entscheidet darüber, ob es uns im Alter "nur" gut geht oder ob wir in Wohlstand und finanzieller Sicherheit leben.

Todsünde 10: Aufschieberitis

Sie würden gerne für das Alter vorsorgen, aber schaffen es nicht, sich aufzuraffen? Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche haben einfach keine Lust, sich Gedanken um Geld zu machen und verharren deshalb im Status quo. Wieder andere haben Angst, sich ganz konkret vor Augen zu führen, was im Alter auf sie zukommen könnte. Und einer weiteren Gruppe fehlt einfach das Geld-Know-how, und sie verzweifeln an der scheinbaren Komplexität. Aber was immer die Gründe sind: Die Aufschieber versäumen die Chance, Zins und Zeit frühzeitig aufeinandertreffen zu lassen. Denn jeder verbummelte Monat mindert die mögliche Rente im Alter um ein paar Euro. Nur wer früh anfängt zu sparen, wird später einmal als Reich-Rentner leben können – und es ist gar nicht mal so schwer, den Grundstein für eine sichere Rente zu legen. Nutzen Sie einmal unseren Rentenrechner, um Ihre bisherigen Ansprüche zu berechnen - Sie werden überzeugt sein, das Aufschieben nichts bringt!

Tipp: Überlisten Sie die Aufschieberitis 

Auch wenn Sie heute noch nicht genau wissen, wie Sie Ihr Geld für die private Vorsorge anlegen wollen, überweisen Sie trotzdem ab sofort den monatlich zur Verfügung stehenden Betrag auf ein separates Konto. Wenn Sie dann in ein paar Wochen oder Monaten wissen, wie Sie Ihr Geld in Zukunft anlegen wollen, haben Sie schon ein Startguthaben angespart und müssen nicht bei null beginnen.

12.07.2017

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Modell-Foto: colourbox.com