Operation: Reich-Rentner Keine Angst vor Alters-Armut

Reich in Rente – möchten Sie nicht auch im Alter gerne genug Geld auf der hohen Kante haben, um Ihren Lebensabend zu genießen? Wahrscheinlich lautet Ihre Antwort "Ja!" – und wissen Sie was? Es ist gar nicht so schwer, wenn Sie sich an ein paar Regeln halten – welche das sind, erfahren Sie hier.

Regel 1: Initiative starten

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Eine solide private Altersvorsorge hat Ihre eigene Initiative als ersten Baustein. Fangen Sie sofort an zu sparen, nicht morgen, nicht nach der nächsten Gehaltserhöhung, nicht irgendwann, sondern sofort, am besten noch heute. Warum? Ganz einfach – weil die Zeit bei der Rente für Sie spielt und die Renteninformation Ihnen jedes Jahr zeigt, dass Sie etwas tun müssen. Je länger Sie ein Altersvermögen aufbauen können, desto länger hat es Zeit, sich zu vermehren!

Tipp: Machen Sie einfach Schluss mit der Aufschieberitis, starten Sie Ihr persönliches "Rente-Sofort-Programm". Schieben Sie alle Wenns und Abers beiseite, und legen Sie los. Und wenn Sie unsicher sind, wie der ideale Start für Sie aussehen kann, gehen Sie direkt zu Schritt 2.

Regel 2: Ziele setzen

Sparen ist gut, gezielt sparen ist besser. Wursteln Sie sich also nicht irgendwie durch und legen jeden Monat 50 oder 100 Euro in irgendeinen Investmentfonds, ohne zu wissen, wohin die Renten-Reise gehen soll. Machen Sie sich genau klar, wie viel Geld Sie bei Rentenbeginn besitzen wollen. Und halten Sie sich vor Augen, wann Sie dieses Ziel erreicht haben wollen. Der Hintergrund: Wenn Sie sich keinen genauen Zeitpunkt setzen, an dem Sie Ihr Ziel erreicht haben wollen, wird Ihr Ziel immer in der Zukunft liegen – und damit unerreichbar sein.

Tipp: Pfeifen Sie auf den Generationen- Vertrag der gesetzlichen Rente. Schließen Sie mit sich selbst einen Renten-Vertrag. Legen Sie in dem Vertrag alles bis ins Detaill fest: Wie viel Geld wollen Sie monatlich sparen, soll die Summe ansteigen oder konstant bleiben? Wie viel Rendite soll das angelegte Geld bringen? Wann wollen Sie das Geld (ganz oder in Teilen?) zur Verfügung haben, etwa für einen frühen Rentenbeginn? Wie wollen Sie das Geld im Rentenalter anlegen, damit es auch wirklich ein konstantes Zusatzeinkommen bietet? Fixieren Sie das alles schriftlich, und überprüfen Sie regelmäßig alle drei bis sechs Monate, ob Sie den Vertrag auch wirklich eingehalten haben. Hier unabhängige Altersvorsorgeberatung anfordern

Regel 3: Werden Sie nicht gierig!

Zehn, 15 oder 25 Prozent Rendite im Jahr, jedes Jahr: Das wäre was, oder? Natürlich gibt es Geldanlagen, die solche Renditeziele auf Dauer erreichen können. Aber diese Anlagen sind natürlich auch entsprechend riskant! Und deshalb rate ich Ihnen: Setzen Sie niemals mehr als zehn bis 15 Prozent Ihres Geldes auf hoch spekulative Anlagen, die im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust führen können! Die Gier muss also weg, denn Gier nach hoher Rendite ist ein denkbar schlechter Ratgeber, er macht Sie blind für die einfachsten Geld-Regeln. So haben viele dieser "Super-Rendite-Angebote" eine extrem teure Gebührenstruktur – nicht selten wandern unverschämte zehn bis 20 Prozent Ihres Geldes in die Taschen der Vertreter, Vermittler und Verkäufer. Und Gier blendet in den meisten Fällen auch das Risiko aus, das eigentlich ganz offen auf dem Tisch liegt!

Tipp: Sobald eine überdurchschnittlich hohe Jahresrendite im Spiel ist, sollten Sie sich immer Bedenkzeit ausbitten und das Angebot besonders kritisch prüfen oder prüfen lassen!

Regel 4: Wissen sammeln

Ihre private Rente ist die Summe aller Anlageentscheidungen, die Sie in Ihrem Leben treffen. Je besser Sie Ihr Geld angelegt und investiert haben, umso mehr werden Sie im Alter auf der hohen Kante haben. Das klingt fast ein bisschen zu simpel, ist aber das Erfolgsgeheimnis aller Menschen, die im Alter einfach abgesichert leben. Erfolgreiche Anlageentscheidungen können Sie aber nur treffen, wenn Sie das Know-how dafür haben oder es sich anlesen. Denken Sie daran: Wissen ist Macht und macht gleichzeitig reich. Denn ohne Wissen sind Sie ein leichtes Opfer für gewissenlose "Anlageberater" und Finanzverkäufer mit ihren Psycho-Tricks. Der Grund: Wenn wir Geldanlagen nicht verstehen (was in Anbetracht der komplexen Materie mehr als verständlich ist), dann neigen wir alle dazu, bei Verkaufsgesprächen in die Defensive zu gehen, weil wir nicht mithalten können – und am Ende solcher Gespräche steht oft die Unterschrift unter Verträge, die unrentabel, teuer oder schlichtweg nicht passend sind!

Tipp: Sammeln Sie Wissen, und bringen Sie sich auf Augenhöhe mit Verkäufern und Beratern – es gibt so viele schlechte Berater und Verkäufer, da hilft nur ein solides Fachwissen! Das gilt auch für die gesetzliche Rente - immer noch denken viele, dass die Rente ausreicht oder sie sich kleine Renten im Alter auszahlen lassen können, um mehr Geld zur Verfügung zu haben - beides stimmt nicht. Den wichtigsten Schritt dafür haben Sie bereits gemacht – Sie lesen diesen Artikel. Nutzen Sie unsere Angebote hier auf optimal-absichern.de, und verschaffen Sie sich ohne viel Ballast das nötige Fachwissen, um einfach gut informiert zu sein.

Und wie viel Rente bekommen Sie?

Wollen Sie wissen, wie hoch Ihre gesetzliche Altersrente ausfällt? Mit unserem Renten-Rechner haben Sie ganz einfach und unkompliziert, Ihre voraussichtliche Altersrente zu ermitteln. 

Regel 5: Disziplin üben

Es gibt Renten-Sparer, die machen eigentlich alles richtig. Jahrelang wird Geld zur Seite und rentabel angelegt, bis eines Tages Geld gebraucht wird: für einen neuen Wagen, eine neue Waschmaschine, einen neuen Herd, dringend benötigte Möbel oder einen Urlaub. Und so sinnvoll die Anschaffung im Moment des Kaufs erscheint, so unsinnig ist es, dafür Geld aus der eigenen Rentenkasse zu nehmen. Disziplin ist das A und O erfolgreicher Vorsorge, denn eine Anschaffung aus der Rentenkasse kostet nicht nur einmal Geld, sondern Sie zahlen dafür den Rest Ihres Lebens. Wenn Sie mit 40 Jahren 10.000 Euro aus der privaten Vorsorge-Schatulle nehmen, geben Sie nicht nur 10.000 Euro aus, sondern 34.000 Euro, eine Summe, die bei fünf Prozent Zinsen aus den 10.000 Euro bis zum Rentenbeginn entstanden wäre. Immerhin genug für eine Zusatzrente von 200 Euro monatlich!

Tipp: Die Altersrücklage ist tabu – ohne Ausreden und Ausnahmen! Wenn Sie Geld für das Alter zurücklegen, dann sollte es auch bis zum Alter liegen bleiben. Und wenn Sie Angst haben, "schwach" zu werden: Eröffnen Sie für Ihre private Vorsorge ein Konto, über das Sie nur gemeinsam mit Ihrem Partner oder einem Freund verfügen können.

Regel 6: Sicherheit berücksichtigen

Fakt ist: Geldanlagen verkaufen sich besonders gut, wenn eine Riesen-Rendite in Aussicht gestellt wird (mehr dazu unter "Gier ausschalten" weiter vorne im Text) oder aber die Sicherheit der Geldanlage großgeschrieben wird. Klassischerweise haben deshalb auch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Millionen von Sparern ihr Geld in Kapitalversicherungen gesteckt. Wirklich sicher ist das Geld dort allerdings keinesfalls. Weshalb Sicherheit so wichtig ist? Ganz einfach: Sicherheit als eine der wichtigsten von vier Regeln für die erfolgreiche Geldanlage setzt nicht nur voraus, dass man sein Geld am Ende der Sparzeit ganz sicher wieder zurückbekommt. Das nützt Ihnen nämlich dann wenig, wenn Sie 25 Jahre brav gespart haben, insgesamt aber nur eine Rendite von drei oder vier Prozent erzielt haben. Ein Teil davon wurde nämlich bereits durch die Geldentwertung verschlungen, und der restliche Zins reicht kaum, um wirklich ein akzeptables Rentenvermögen aufzubauen. Ihr Geld ist damit zwar scheinbar sicher angelegt, tatsächlich aber ist im Laufe der Jahre kaum etwas zu dem dazugekommen, was Sie selbst auf die hohe Kante gelegt haben – und das alleine ist ohne Zins- und Zinseszinseffekt viel zu wenig!

Tipp: Nehmen Sie die Sicherheit selbst in die Hand. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, Sie könnten das nicht selbst. Sie haben keine Lust dazu, oder Ihnen fehlt das rechte Interesse dazu? Ich kann das verstehen, aber diese Unlust und dieses Desinteresse kosten Sie (mindestens) ein mittelschweres Vermögen – nämlich genau den Teil Ihres Geldes, den Versicherer und unseriöse Berater sich als Gebühren, Provisionen und Verwaltungskosten in die Tasche stecken.

01.05.2017

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Modell-Foto: colourbox.com