Kasse leer? So sichern Sie sich für finanzielle Notfälle ab

Ein mittelschwerer Notfall ist schneller da, als es Ihnen lieb ist: Eine teure Reparatur steht an, ein neuer PC muss her, Sie brauchen dringend Geld für den Ersatz eines abgebrochenen Zahns. Und für diese kleinen und großen Desaster brauchen Sie einen Notgroschen.

1. Wie viel Rücklagen brauche ich?

Im Idealfall haben Sie drei Monats-Nettogehälter auf der hohen Kante. So stellen Sie sicher, dass Sie größere Anschaffungen schnell und ohne bürokratischen Aufwand (zum Beispiel Kreditverhandlungen bei der Bank) aus dem eigenen Ersparten stemmen können.

2. Wie spare ich das Geld an?

Sie müssen Rücklagen aufbauen, die als Notgroschen eingesetzt werden können. Legen Sie dafür monatlich einen festen Betrag zurück. Als Faustregel gilt: drei bis fünf Prozent des monatlichen Einkommens und 20 bis 25 Prozent von möglichen Sonderzahlungen sollten Sie schon abzweigen, dann werden Sie nach rund zwei Jahren genug Geld auf der hohen Kante haben.

3. Und was passiert mit dem Geld?

Beim Sparen des Notgroschens müssen Sie einen gewagten Spagat zwischen Sicherheit und einer trotzdem irgendwie ansehnlichen Rendite hinlegen. Ideal ist deshalb Tagesgeld: Sie erhalten einen risikogerechten Zins und kommen jederzeit an Ihr Geld. Auch Anteile an Geldmarktfonds können jederzeit ge- und verkauft werden. Mit ihnen investieren Sie in Zinspapiere, müssen aber schauen, dass Sie leistungsstarke Fonds wählen, die keine Ausgabeaufschläge verlangen, denn die schmälern wiederum die Rendite. 

02.10.2017

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Modell-Foto: colourbox.com