Zahnzusatzversicherung Kinder absichern – Familien finanziell entlasten

Zahnzusatzversicherung für Kinder 

  • Hohe Erstattung für Prophylaxe und Zahnbehandlung
  • Bis zu 100 Prozent Erstattung bei Kieferorthopädie
  • Wunsch-Versorgung der Kinder sicherstellen

Zahnzusatzversicherung: Kieferorthopädische Maßnahmen finanziell auffangen

Teurer Zahnersatz – der bei den meisten Erwachsenen das Motiv zum Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung darstellt – ist bei Kindern erfahrungsgemäß nicht das Problem. Anders sieht es bei kieferorthopädischen Behandlungen aus. Was die gesetzliche Kasse übernimmt, hängt davon ab, welche "kieferorthopädische Indikationsgruppe" (KIG) indiziert ist.

Die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) – wann zahlen die Kassen?

  Leistung der gesetzlichen Kassen

Hier werden leichte Zahn- oder Kieferfehlstellungen erfasst wie zum Beispiel ein Engstand der Zähne oder ein leichter offener Biss mit einem größeren Abstand der oberen und unteren Zahnkanten – es geht insgesamt eher um kosmetische Maßnahmen.

KIG 1

Hier werden Zahn- oder Kieferfehlstellungen geringer Ausprägung erfasst – z.B: ein deutlicherer Engstand der Zähne oder ein sog. Kreuzbiss, bei dem die oberen und unteren Schneidezähne Kante auf Kante stehen. Auch hier stehen ästhetische Gesichtspunkte noch im Fokus.

KIG 2

Hier geht es um Ausgeprägte Zahn- oder Kieferfehlstellungen wie z. B. einen beidseitigen Kreuzbiss oder einen größeren Platzmangel im Kiefer. Aus medizinischen Gründen muss jetzt gehandelt werden.

KIG 3

Die Kasse übernimmt eine zweckmäßige Basisversorgung

In KIG 4 Stark geht es um ausgeprägte Zahn- oder Kieferfehlstellungen, verursacht z. B. durch Zahnunterzahl oder sog. Durchbruchsstörungen. Aus medizinischen Gesichtspunkten sind hier kieferorthopädische Maßnahmen erforderlich.

KIG 4

Die Kasse übernimmt eine zweckmäßige Basisversorgung

In der fünften Gruppe sind extrem stark ausgeprägte Zahn- oder Kieferfehlstellungen erfasst, die unbedingt einer Behandlung bedürfen – dazu zählt zum Beispiel eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte mit Entwicklungsstörungen im Kopfbereich.

KIG 5

Die Kasse übernimmt eine zweckmäßige Basisversorgung

Tipp: Zuzahlung trotz GKV-Leistung?

Grundsätzlich gilt: Die gesetzlichen Kassen zahlen lediglich die Kosten einer zweckmäßigen Grundversorgung – Extrawünsche gehen zu Lasten der Eltern. Viele kieferorthopädische Mehrkosten sind deshalb keine GKV-Leistungen, unter anderem zum Beispiel innenliegende Zahnspangen, farblose, ästhetischere Bögen oder Mini- bzw. sogenannte Speed-Brackets für schnellere Behandlungserfolge. Lassen Sie sich für diese Extras unbedingt einen Heil- und Kostenplan erstellen, der auch die "Standard-Ausführung" gegenüberstellt.

Zahnzusatzversicherung: Welchen Schutz brauchen Kinder eigentlich?

In der Regel werden Eltern für Ihre Kinder keine Zahnzusatzversicherung finden, die lediglich die Kosten für den Kieferorthopäden abdeckt. Die Pakete beinhalten in aller Regel auch die Erstattung von Behandlungs- und Prophylaxe-Maßnahmen, und das ist durchaus sinnvoll.
  • Die Kassen zahlen nicht für alle Prophylaxe-Maßnahmen: Zahnreinigungen werden nur selten bezahlt bei Kindern und Fissurenversiegelungen nur bei bestimmten Zähnen. Privater Schutz ergänzt die gesetzlichen Leistungen. 
  • Bessere Füllungen bei Karies werden von den Kassen meist nicht gezahlt – auch hier springt die Zahnzusatzversicherung für Kinder ein. 
  • Weitergehender Schutz ist auch deshalb sinnvoll, weil die Verträge für die Kinder oft ja auch das Kindesalter überdauern sollen – und spätestens mit Volljährigkeit werden die Kassenleistungen noch einmal deutlich reduziert, und dann wird auch im Laufe der Jahre Zahnersatz ein Thema.

Empfehlung: Zahnzusatzversicherungen mit Top-Leistungen für Kieferorthopädie

Wir haben hier für Sie drei hervorragende Zahnzusatzversicherungen für Kinder – vor allem im Hinblick auf kieferorthopädsiche Maßnahmen – zusammengestellt. 

Inter Z90/ZPro +

Die Zahnzusatzversicherung der Inter sieht bei Kindern Erstattungsleistungen für kieferorthopädische Maßnahmen vor: In den KIG 1 und 2 werden bis zu 80 Prozent der Kosten erstattet, nach oben lediglich in den ersten drei Jahren begrenzt durch die Zahnstaffel von 3.000 Euro. In den KIG 3 bis 5 werden die Mehrkosten über die GKV-Versorgung hinaus bis zu 500 Euro je Kiefer getragen.  

Alte Oldenburger ZB 90/ ZE 80 +

Die Alte Oldenburger sieht im Tarif ZB 90/ZE 80 Leistungen bei kieferorthopädsichen Maßnahmen vor, deren Erstattungshöhe sich nach den KIG richtet. In den Stufen 1 und 2 werden inklusive der GKV-Vorleistung 80 Prozent der Kosten erstattet, nach oben begrenzt auf 2.500 Euro für die gesamte Vertragslaufzeit. In den KIG 3 bis 5 werden die Mehrkosten zu 90 Prozent erstattet, maximal werden während der Vertragslaufzeit 1.000 Euro gezahlt. 

Wann sollten Eltern für ihre Kinder eine Zahnzusatzversicherung abschließen?

Möglichst früh – vor allem bevor der Kieferorthopäde bereits eine Behandlungs-Diagnose gestellt hat. Denn ist das passiert, lässt sich keine Zahnzusatzversicherung mehr abschließen. Alle Gesellschaften fragen nämlich im Rahmen des Antragsformulars, ob eine Zahnfehlstellung bekannt oder eine Behandlung angeraten ist. Schließen Sie deshalb eine Zahnzusatzversicherung schon frühzeitig im Kindesalter von fünf bis acht Jahren ab! Zahnzusatzversicherung für Ihre Kinder: Jetzt Vergleich anfordern

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Modell-Foto: colourbox.com