Zahnzusatzversicherung Gesundheitsfragen und Risikoprüfung

Zahnzusatzversicherung Gesundheitsfragen

  • Risikoprüfung vereinfachen
  • Top-Tarife ohne Einschränkungen 
  • Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen

Zahnzusatzversicherung: Welche Gesundheitsfragen werden gestellt?

Es gibt kaum eine Versicherung, bei der die Risikoprüfung in den meisten Tarifen so einfach ist wie bei der Zahnzusatzversicherung. In der Regel werden die folgenden Fragen gestellt:
  • Sind Zahnbehandlungen angeraten?
  • Sind zahnärztliche Maßnahmen bereits begonnen?
  • Haben Sie aktuell Beschwerden an den Zähnen?
  • Fehlen Zähne – und wenn ja, wie viele?
  • Ist bereits Zahnersatz vorhanden – und wenn ja, wo und welcher?
Allerdings bestätigen Ausnahmen die Regel: Manche Zahnzusatzversicherungen fragen in allgemeiner gehaltenen Formularen nach Erkrankungen, die weit über den Dentalbereich hinausgehen – wie etwa nach psychischen Vorerkrankungen, die eher den Bereich der ambulanten oder stationären Zusatzversicherung betreffen. 

Tipp: Anbieter mit wenigen und gezielten Fragen vorziehen

Gerade bei einer Krankenvorgeschichte sollten Sie sich nicht dazu hinreißen lassen, für eine Zahnzusatzversicherung Gesundheitsfragen zu beantworten, die mit einer Absicherung von Dentalkosten nichts zu tun haben. Diese Angaben holen Sie ggf. an anderer Stelle einmal ein, wenn Sie anderen Versicherungsschutz beantragen.

Zahnzusatzversicherung Gesundheitsfragen: Antworten gut vorbereiten 

Sie sind verpflichtet, die Gesundheitsfragen bei der Zahnzusatzversicherung – wie bei jeder anderen Versicherung auch – zutreffend und vollständig zu beantworten. Damit Ihnen dabei keine Fehler unterlaufen, sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt vor dem Abschluss einer Versicherung die Patientenakte durchgehen. Wichtig dabei sind Antworten auf die folgenden Fragen:
  • Welche Zähne fehlen?
  • Wo haben Sie Kronen oder Brücken?
  • Welche Diagnosen hat der Zahnarzt in den letzten Jahren gestellt?
  • Hat er Behandlungen angeraten und in Ihrer Akte vermerkt?
Sie erfahren so, was in Ihrer Akte steht – und genau das wird die Zahnzusatzversicherung ebenfalls lesen, wenn Sie eine Maßnahme abgerechnet haben möchten. Sie wissen so auch genau, ob der Zahnarzt bereits Maßnahmen vorgesehen hat, die in der Akte auftauchen und dann nicht mehr mitversichert sind.

Wenn Sie lange Zeit nicht beim Zahnarzt waren oder Ihr Zahnarzt nicht mehr praktiziert, kann es ggf. schwierig werden, die erforderlichen Informationen zu bekommen. In diesem Fall sollten Sie von einem neuen Zahnarzt einen Statusbericht anfertigen lassen, der den Zustand Ihrer Zähne abbildet. Mit einem solchen Bericht können Sie dann bei den meisten Versicherern auch einen Erlass der Wartezeit beantragen.

Zahnzusatzversicherung Gesundheitsprüfung: Was tun bei fehlenden Zähnen und Vorerkrankungen?

Grundsätzlich müssen fehlende Zähne genauso wie Brücken, Kronen oder Erkrankungen angegeben werden, wenn im Antrag danach gefragt wird. Wenn die Zahnzusatzversicherung Sie als erhöhtes Risiko einschätzt, kann sie darauf ganz unterschiedlich reagieren. Sie kann zum Beispiel
  • einen höheren Beitrag fordern und damit einen Risikozuschlag festsetzen,
  • eine Zahnstaffel verlängern oder eine Leistungsstaffel vereinbaren,
  • einen Leistungsausschluss vereinbaren, sodass zum Beispiel fehlende Zähne oder bestimmte Erkrankungen nicht mitversichert sind,
  • den Antrag ablehnen.
Ggf. müssen Sie eine einmal geforderte Einschränkung – wie einen Risikozuschlag oder auch eine Ablehnung – bei weiteren Anträgen angeben: Stellen Sie deshalb nicht einfach einen Antrag, wenn Sie wissen, dass Sie mit Erschwernissen rechnen müssen. Besser ist es, uns anzusprechen, damit wir eine Risikovoranfrage starten. Oder Sie wählen eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung.   Risikovoranfrage gewünscht - jetzt Kontakt aufnehmen!

Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Die meisten Experten und Verbraucherschützer sind sich einig bei der Zahnzusatzversicherung: Sinnvoll ist der Abschluss auf jeden Fall. Sind bereits Zahnprobleme vorhanden oder fehlen Zähne, kann eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder Gesundheitsfragen sinnvoll sein. 

DFV (Zahnschutz) +

Die DFV bietet ihren Zahnschutz in allen Tarifstufen ohne Gesundheitsfragen an. Bei gutem Leistungsspektrum werden im ZahnSchutz Exklusiv in den ersten vier Jahren bis zu 4.000 Euro erstattet.

Inter (Z70 und ZPro) +

Auch die Inter bietet mit dem Tarif Z 70 eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung an. Geleistet werden bis zu 100 Prozent der Kosten bei Regelversorgung und bis zu 70 Prozent bei privatärztlicher Behandlung. Der Tarifbaustein ZPro leistet bei Prophylaxe, Zahnbehandlungen und besonderen Methoden der Schmerzausschaltung. Die Höchstgrenze der Erstattungen liegt bei jeweils 3.000 Euro pro Tarif. 

Münchener Verein (Tarifkombination 571, 572, 573, 574) +

Die vier Tarifbausteine sind einzeln oder zusammen abschließbar und ersetzen Zahnersatz und Zahnbehandlungen bis zu 100 Prozent. Allerdings sind die Leistungen im ersten Jahr auf 900 Euro begrenzt – auf jeweils 300 Euro in den einzelnen Bausteinen.  

R+V Comfort (Tarif Z1U, Zahn Vorsorge) +

Dieser Tarif der R+V ist einer der Tarife, die bei guten Leistungen auch in den ersten Jahren attraktive Leistungen bringen: Die Kosten für Implantate und Zahnersatz werden bis zu 100 Prozent getragen, im ersten Jahr liegt die Zahnstaffel bei 1.000 Euro, bis zum vierten Jahr sind insgesamt 10.000 Euro Leistung möglich. Der Tarif ist zudem konstant mit Altersrückstellungen konzipiert!

uniVersa unident Privat und Komfort +

Auch die uniVersa bietet in den Tarifen unident Privat und Komfort starken Schutz ohne Gesundheitsprüfung mit bis zu 90 Prozent Erstattung. Der Leistungsdeckel liegt hier bei 3.000 Euro in den ersten vier Jahren, 750 Euro davon im ersten Jahr.

Was spricht für eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen?

Eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen ist vor allem dann sinnvoll, wenn der genaue Gesundheitszustand der Zähne nicht angegeben werden kann oder soll. Ein Grund kann darin liegen, dass Sie einfach keine belastbaren Informationen haben, weil zum Beispiel Ihr bisheriger Zahnarzt die Praxis geschlossen hat. Oder Sie waren lange nicht beim Zahnarzt und kennen Ihren Zahnstatus nicht genau. Fehler und Ungenauigkeiten beim Beantworten der Gesundheitsfragen gehen aber zu Ihren Lasten, wenn die Zahnzusatzversicherung eine Behandlung nicht zahlt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine Behandlung bereits angeraten wurde oder Sie einen fehlenden Zahn nicht angegeben haben. Bei einer Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen gibt es solche Fallstricke nicht – ein weiteres Plus: Meist sehen die Tarife auch keine Wartezeit vor.   Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen - jetzt Kontakt aufnehmen!

24.05.2017

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Modell-Foto: colourbox.com