Ratenkredit Vergleich und Experten-Tipps

Ratenkredit

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Worauf kommt es bei der Suche nach dem richtigen Ratenkredit an?

Den richtigen Ratenkredit zu finden, hängt von vielen Faktoren ab. Wir zeigen Ihnen hier, welche Punkte entscheidend sind.

Zins

Der Zins ist der Preis, den Sie für das von der Bank geliehene Geld zahlen. Der sogenannte Sollzins ist in der Regel fest vereinbart, beinhaltet aber nicht alle Kosten. Das ist beim Effektivzins der Fall: Er bildet alle relevanten Faktoren ab, die die Kosten eines Ratenkredits bestimmen.

Kreditsumme und Laufzeit

Die Höhe der gewünschten Kreditsumme bestimmt die Konditionen des Ratenkredits ebenso wie die Laufzeit: Je länger Sie das Geld von der Bank leihen wollen, umso höher wird der Zinssatz für den Ratenkredit.

Bonität

Ein entscheidender Faktor bei der Suche nach dem richtigen und günstigsten Ratenkredit ist Ihre Kreditwürdigkeit, die sogenannte Bonität. Sie spiegelt wider, wie wahrscheinlich es für die Bank ist, dass Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Grundlage der Entscheidung über Ihre Bonität sind die sogenannten Scorings, wie man sie etwa bei der Schufa kennt. Bevor Sie einen Ratenkredit beantragen, werfen Sie einmal einen Blick in Ihr Scoring – Top-Werte sind die Basis für Top-Konditionen beim Ratenkredit.

Berufsgruppe

Eng verbunden mit der Frage nach der Bonität ist die Einstufung in eine Berufsgruppe: Nach einer Untersuchung von check24 ist es tatsächlich so, dass Arbeiter und Selbstständige im Schnitt deutlich höhere Zinsen zahlen als Angestellte und vor allem Beamte. Hier kann es hilfreich sein, den Ratenkredit gemeinsam mit einer Person zu beantragen, die als Angestellter oder Beamter meist zu deutlich besseren Konditionen kommt.

Verwendungszweck

Jede Bank fragt beim Antrag für einen Ratenkredit nach dem Verwendungszweck. Für die Bewilligung oder Ablehnung des Kredites ist die Angabe unerheblich – mit einer Ausnahme: Wer einen Kredit wie etwa einen Dispo umschulden möchte, der sollte das angeben. Denn die bestehenden Dispo-Schulden sind über die Schufa und Co. bekannt, und die Bank sollte erfahren, dass genau diese bestehenden Schulden abgelöst werden sollen.  

Diese Unterlagen benötigen Sie für einen Ratenkredit

Wie bei den Konditionen entscheidet jede Bank individuell über das Vorgehen bei der Bearbeitung einer Kreditanfrage. Verlangt werden in der Regel aber für einen Ratenkredit die folgenden Unterlagen:
  • Gehaltsabrechnungen (zum Beispiel bei Angestellten)
  • Steuerbescheide oder vom Steuerberater testierte jahresabschlüsse – etwa bei Selbstständigen und weiteren Personengruppen, die keine Gehaltsabrechnungen vorlegen können.
  • Kontoauszüge mit Gehalts- bzw. Zahlungseingängen
  • Kopie des Arbeitsvertrags (bei Auszubildenden zum Beispiel der Ausbildungsvertrag)
  • Nachweise über weitere Einkünfte oder finanzielle Verpflichtungen.

Ratenkredit zur Umschuldung nutzen

Ein günstiger Ratenkredit eignet sich hervorragend zur Umschuldung bestehender Verbindlichkeiten wie etwa eines teureren Alt-Kredits oder eines Dispositionskredits mit Zinsen, die deutlich über dem heutigen Marktniveau liegen. Bei einem bestehenden Ratenkredit müssen Sie daran denken, dass ggf. Vorfälligkeitszinsen gezahlt werden müssen – die Gesetzgebung hat die Obergrenze der Vorfälligkeitsentschädigung auf 1,0 Prozent des Restbetrags festgelegt. Für Kreditverträge mit einer restlichen Laufzeit von weniger als zwölf Monaten liegt der Höchstsatz bei 0,5 Prozent.

Ein Dispositionskredit kann dagegen jederzeit umgeschuldet werden. Und das ist auch durchaus sinnvoll, wenn er immer wieder in Anspruch genommen werden muss: Noch immer werden bei den Dispositionskrediten Zinsen von bis zu 16 Prozent aufgerufen. Ein klassischer Ratenkredit dagegen ist schon ab rund zwei Prozent Zins zu bekommen!

Ratenkredit: Sicherheiten erforderlich?

Banken vergeben Ratenkredite nur an Schuldner, bei denen durch ein regelmäßiges Einkommen sichergestellt wird, dass Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen aus dem Ratenkredit auch nachkommen können. Bei Autokrediten verlangen Banken zusätzlich die Hinterlegung des Kfz-Briefes – damit ist ein Verkauf erst möglich, wenn der Kredit zurückgezahlt ist und die Bank den Brief freigegeben hat.

Ohne Sicherheiten wie ein regelmäßiges Einkommen verlangen die Banken oftmals zusätzliche Sicherheiten – am häufigsten in Form eines Bürgen oder eines zweiten Kreditnehmers. Das Einkommen des zusätzlichen Kreditnehmers dient der Bank als Sicherheit – kommt es zu einer Zahlungsunfähigkeit und wird die Rückzahlung des Ratenkredites nicht mehr bedient, kann die Bank auch sein Einkommen pfänden.

Restschuldversicherung – wirklich notwendig?

Viele Banken drängen Kreditnehmer bei einem Ratenkredit geradezu, eine Restschuldversicherung zusätzlich zum Kreditvertrag abzuschließen. Damit soll die Rückzahlung der Darlehensrate auch bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder im Todesfall gesichert sein. Was oft verschwiegen wird: Die Restschuldversicherung verteuert einen Ratenkredit mitunter immens. Für die Bank ein tolles Geschäft, denn sie kassiert zusätzliche Vermittlungsgebühren. Für Sie aber weniger: Die Anbieter zahlen häufig nur für einen begrenzten Zeitraum und haben umfangreiche Ausschlusskriterien, wodurch die Versicherten oft leer ausgehen. Bei einer Arbeitslosigkeit ist deshalb eine zusätzliche private Arbeitslosenversicherung unabhängig vom Kreditvertrag sinnvoll. Und das Todesfallrisiko lässt sich mit einer klassischen Risikolebensversicherung besser absichern.  

Die häufigsten Fragen zum Ratenkredit

Ist die Hausbank die beste Lösung für "meinen" Ratenkredit? +

Nicht unbedingt – Sie können einen Ratenkredit bei jedem Geldinstitut abschließen. Sie haben in unserem Ratenkredit-Vergleichsrechner die Möglichkeit, bundesweit Angebote von Banken anzufordern oder spezielle Online-Offerten zu wählen. Der Abschluss des Kreditvertrages findet dann in der Regel per Post statt. Für Rückfragen stehen Ihnen in aller Regel Experten per Telefon oder E-Mail zur Verfügung.

Wie hoch darf die Kreditsumme sein? +

Gerade so hoch, dass Sie sich finanziell nicht übernehmen. Machen Sie den Kassensturz: Stellen Sie alle – auch die unregelmäßigen – Ausgaben Ihren Einnahmen gegenüber. Die Differenz zwischen beiden ist theoretisch die Summe, die für die Kreditrate aufgebracht werden kann. Maximal 50 Prozent sollten Sie dafür aber einplanen, um für Eventualitäten wie überraschende Anschaffungen gewappnet zu sein.

Kann ich einen bestehenden Ratenkredit umschulden? +

Natürlich! Zeigt ein Konditionenvergleich, dass der eigene Kredit im Vergleich zum aktuellen Zinsniveau viel zu teuer ist, lohnt es sich, mit einem neuen Kredit den bestehenden, teureren umzuschulden. Das einzige Dilemma: Banken verlangen eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, um sich den Verlust bezahlen zu lassen, der ihnen dadurch entsteht, dass Sie aus dem teuren Vertrag aussteigen. Die Vorfälligkeitsentschädigung darf aber maximal ein Prozent der offenen Kreditsumme ausmachen.

Was ist ein bonitätsabhängiger Zinssatz? +

Der Zinssatz hängt von der Kreditwürdigkeit des Kunden ab: Gute Bonität führt dann zu niedrigen Zinsen, schlechte Bonität erhöht den Zinssatz. Der Nachteil für die Kunden: Sie erfahren erst bei der konkreten Konditionsanfrage, welchen Zinssatz Sie erhalten. Vor allem bonitätsstarke Kunden profitieren und erhalten die günstigsten ausgeschriebenen Konditionen.

Was macht die Schufa eigentlich? +

Wer einen Kredit haben will, wird mit der Schufa in Kontakt kommen. Denn die Banken werden vor der Vergabe immer die Bonität über die Schufa ermitteln. Entscheidend für die Frage, ob und zu welchen Konditionen Sie einen Kredit bekommen, ist vor allem das Schufa-Scoring. Dieser Punktwert zeigt der Bank, wie solvent Sie sind: Je höher der Wert, desto kreditwürdiger sind Sie.

Welche Kosten fallen bei einem Kredit an? +

Die Gesamtkosten für einen Ratenkredit setzen sich aus den Zinsen, den Bearbeitungsgebühren sowie ggf. Provisionen zusammen, wenn ein Vermittler das Darlehen vermittelt hat. Damit die Konditionen für Kredite vergleichbar sind, schreibt die Preisangabenverordnung (PAngV) die Nennung eines effektiven Jahreszinses vor, der die Kosten mit einrechnet. Nicht eingerechnet werden jedoch die Kosten für eine Restschuldversicherung – sie müssen immer separat berücksichtigt werden.

Kann ich gemeinsam mit jemandem einen Ratenkredit aufnehmen? +

Wer gemeinsam einen Kredit aufnimmt, haftet auch gemeinsam dafür. Das heißt: Kann einer den Kredit nicht mehr zurückzahlen, muss der andere Kreditnehmer einspringen und die Raten alleine aufbringen. Der Vorteil eines gemeinsamen Kredites: In aller Regel steigt die Bonität, und damit werden die Konditionen besser.

Soll ich für einen Kredit bürgen? +

Wer für einen Ratenkredit bürgt, steht für die offenen Schulden ein, wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann. Jeder muss selbst wissen, ob und für wen er ein solches Risiko tragen will. Vorsicht vor allem bei sogenannten Bürgschaften auf erste Anforderung: In diesem Fall kann der Bürge schon in Anspruch genommen werden, wenn der eigentliche Kreditnehmer nicht mehr zahlen will.

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Modell-Foto: colourbox.com
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