Verkehrsrechtsschutz
Sichere Fahrt
Täglich gibt es 5.500 Verkehrsunfälle auf Deutschlands Straßen. Und nicht selten landen die Beteiligten als Gegner im Streit vor Gericht, weil die Schuldfrage nicht geklärt werden kann. Sinnvoll ist dann eine Rechtsschutzversicherung, die die entstehenden Kosten des Rechtsstreits trägt.
Sie hilft, wenn Schadensersatzansprüche durchgesetzt werden sollen, sie zahlt, wenn Bußgeldbescheide angefochten werden müssen, und sie unterstützt auch schon, wenn beim Kauf eines Wagens etwas schiefgelaufen ist, und der Vertrag rückgängig gemacht werden soll.
Auto oder Fahrer versichern?
Bevor der Vertrag unterschrieben wird, sollten Interessenten sich allerdings über einiges klar werden. Zum Beispiel über den richtigen Versicherungsschutz.
Familien-Verkehrsrechtsschutz
Dieser Schutz reicht am weitesten. Versichert sind alle Familienmitglieder, egal, mit welchem Auto sie sich im Straßenverkehrt versichern. Und auch das Familienauto selbst ist versichert, wenn zum Beispiel andere damit fahren.
Fahrzeug-Versicherung
Hier ist der Familienwagen versichert. Wer damit fährt, ist automatsich versichert. Bei einem Zweitwagen ist eine separate Police erforderlich. Nur der Versicherungsnehmer selbst ist auch versichert, wenn er in einem anderen Wagen unterwegs ist.
Fahrer-Versicherung
Diese Police ist vor allem für Singles die beste Wahl, denn sie schützt den Versicherten, wie auch immer er im Straßenverkehr unterwegs ist: Als Fahrerr seines Autos oder auch beim Führen eines Mietwagens.
Diese Versicherungsbedingungen sind wichtig
Die Qualität des Verkehrsrechtsschutzes hängt von den Versicherungsbedingungen ab. Ein guter Versicherer zahlt auch, wenn Sie ein Knöllchen bekommen haben und sich dagegen zur Wehr setzen wollen. Ebenfalls wichtig ist die Abdeckung von Steuerstreitigkeiten rund um das Auto, wenn es zum Beispiel um die steuerliche Bewertung des Fahrzeuges geht. In guten Verträgen sind Sie ebenfalls geschützt, wenn es Rechtsstreitigkeiten aus Internetgeschäften gibt, zum Beispiel beim Online-Kauf eines neuen Wagens. Und die Top-Verträge zeichnet es auch aus, wenn es bei Kauf-, Lewasing- oder Eigentumsfragen keine Wartezeit gibt.
Auch bei Auslandsreisen sollte der Verkehrsrechtsschutz für einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen gewährleistet sein. Nach den aktuellen Versicherungsbedingungen gilt der Verkehrsrechtschutz weltweit. Einige Gesellschaften aber arbeiten noch mit älteren Geschäftsbedingungen – und die sehen einen Schutz nur in Europa vor. Vor allem bei Urlaubsreisen in die Vereinigten Staaten oder in andere außereuropäische Länder ist dann Vorsicht geboten! Auch berufliche Reisen sollten zudem vom Versicherungsschutz umfasst sein.
Wann zahlt die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung?
Um beurteilen zu können, wie wichtig der Abschluss einer Verkehrsrechtsschutz-Versicherung ist, müssen Sie beurteilen können, in welchen Situationen die Police überhaupt einspringt. Zahlen muss die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung zum Beispiel, wenn es nach einem Unfall darum geht, Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche durchzusetzen. Und auch bei Strafverfahren muss die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung einspringen, allerdings nur bei fahrlässig begangenen Taten, nicht bei Vorsatzdelikten. Natürlich springt die Policen auch ein, wenn Bußgeldverfahren Gegenstand einer rechtlichen Auseinandersetzung sind - nur bei Bagatelldelikten wie zum Beispiel Halteverstößen zahlen die meisten Versicherer nicht. Und natürlich stehen die Verkehrsrechtsschutz-Versicherungen Ihnen auch zur Seite, wenn es Ärger nach dem Kauf eines Autos gibt, zum Beispiel wegen Mängeln.