Schutz gegen schwere Krankheiten
Dread-Disease-Policen: Sinnvoller Schutz
Die Dread-Disease-Versicherung ist in Deutschland als Versicherungsform noch relativ neu und unbekannt. Sie wird auch als Critical-Illness- oder Schwere-Krankheiten-Versicherung bezeichnet und sichert Sie gegen das Risiko und die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten – wie z. B. Krebs – ab.
Derzeit wird die Dread-Disease-Versicherung als
Alternativlösung für den Invaliditätsschutz erst von einigen Versicherungsgesellschaften angeboten. Erkrankt der Versicherte an einer der Krankheiten, die im Versicherungsvertrag der Schwere-Krankheiten-Versicherung festgehalten wurden, so zahlt die Versicherungsgesellschaft eine festgelegte Summe in einem Betrag aus. Die Leistungsauszahlung der Dread-Disease-Versicherung erfolgt, sobald eine schwerwiegende Diagnose wenige Wochen überlebt worden ist. Die Versicherungssumme der Schwere-Krankheiten-Versicherung kann zwischen 20.000 und 200.000 Euro betragen. Bei der Auszahlung der Dread-Disease-Versicherung ist es irrelevant, wie gut die Chancen auf Heilung sind, oder ob durch die Erkrankung eine Berufsunfähigkeit erfolgt oder nicht. Es besteht außerdem die Möglichkeit, bei der Dread-Disease-Versicherung zusätzlich eine Summe für den Todesfall zu vereinbaren, um auch die Hinterbliebenen finanziell mit abzusichern.
Was ist bei der Dread-Disease-Versicherung abgesichert?
Aktuell können über eine Schwere-Krankheiten-Versicherung 47 unterschiedliche Krankheitsbilder versichert werden. Das Spektrum der Dread-Disease-Versicherung reicht dabei von Krebserkrankungen, Schlaganfällen, Herzinfarkten bis hin zu Blindheit, Taubheit oder Nierenversagen. Der Umfang der möglichen zu versichernden Krankheiten ist bei jeder Dread-Disease-Versicherung anders, weshalb sich ein Vergleich zwischen den verschiedenen Dread-Disease-Versicherungen durchaus lohnt. Es gibt ein Rundumschutz-Angebot, das gegen alle 47 Krankheiten versichert, jedoch auch entsprechend teuer ist. Häufiger werden jedoch bei einer Dread-Disease-Versicherung Basispakete angeboten, die rund ein halbes Dutzend Krankheiten umfassen. Nicht eingeschlossen in die Dread-Disease-Versicherung sind bislang Erkrankungen, die häufig bei Büromenschen auftreten, wie beispielsweise Venenerkrankungen oder Rückenleiden. Auch psychische Krankheiten umfasst die Schwere-Krankheiten-Versicherung aktuell noch nicht. Dies liegt sicherlich auch daran, dass diese Erkrankungen nur schwer nachzuweisen sind.
Wie bemisst sich die Prämie?
Die Versicherungsbeiträge, die zu entrichten sind, orientieren sich individuell an der vereinbarten Versicherungssumme, an dem Versicherungsumfang im Allgemeinen sowie der Vertragslaufzeit. Darüber hinaus spielen auch Alter und Geschlecht des Versicherten eine Rolle bei der Berechnung der Beiträge. Vorerkrankungen oder auch der Raucherstatus werden ebenfalls für die Kalkulation des Beitrags herangezogen.
Anzeige
Tun Sie es für Ihre Lieben
Nach einem Todesfall kann niemand finanzielle Sorgen gebrauchen. Mit einer Risikolebensversicherung der HUK24 sichern Sie sich Top-Schutz für Ihren Partner und Ihre Familie.
Jetzt unverbindlich Angebot berechnen
Abgeltungssteuer? Niemals!
Mit einer Privatrente bringen Sie die private Vorsorge auf Trab sichern Sie sich einen zusätzlichen Steuerbonus - heute und im Alter.
Ja, ich will mehr wissen
Dread-Disease-Versicherung: Auch als Firmenversicherung eine sinnvolle Option
Nicht nur für Privatpersonen sondern auch für Unternehmen ist die Dread-Disease-Versicherung aufgrund der Auszahlung einer einmaligen Summe durchaus interessant. Es besteht die Möglichkeit, eine solche schwere-Krankheiten-Versicherung auch für Dritte abzuschließen. Wenn ein hoch bezahlter und fähiger Manager eines Unternehmens kurzfristig aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung ausfällt, so muss schnell Ersatz besorgt werden. Darüber hinaus kann es auch zu Auftragsverlusten oder gar zu Vertragsstrafen kommen, die mit einer solchen Dread-Disease-Versicherung finanziell ausgeglichen werden können. Die Dread-Disease-Versicherung kann von einem Unternehmen für ein oder auch für mehrere wichtige Leistungsträger abgeschlossen werden. In diesem Fall spricht man von einer Key-Person-Versicherung. Die Beiträge für die Dread-Disease-Versicherung werden vom Unternehmen entrichtet, im Falle eines Falles erhält auch dieses die Leistungen aus der Dread-Disease-Versicherung.
Berufsunfähigkeitsversicherung gegen Dread-Disease-Versicherung: Wo ist der Unterschied?
Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Versicherungen liegt in der Art der Versicherungsleistung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung tritt dann ein, wenn durch eine Erkrankung oder einen Unfall dem bisherigen Beruf auf längere Zeit oder dauerhaft nicht mehr nachgegangen werden kann. Dann bezahlt die Versicherungsgesellschaft eine monatliche Rente aus, mit welcher der bisherige Lebensstandard gehalten werden kann. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt eine einmalige, hohe Summe aus – eine Berufsunfähigkeit muss deshalb aber nicht nachgewiesen werden. Es ist hierbei ausreichend, dass von zwei Ärzten eine Krankheit diagnostiziert wird, die im Versicherungsvertrag der Dread-Disease-Versicherung aufgelistet ist.
Vorteile der Dread Disease-Versicherungen
Sobald die Diagnose gestellt wurde, steht einer Auszahlung der Versicherungssumme bei der Dread-Disease-Police nichts mehr im Weg. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es oft zu Komplikationen – bei vielen Anbietern muss in regelmäßigen Abständen die Berufsunfähigkeit erneut nachgewiesen werden. Aufgrund dieses Unterschieds profitieren auch Selbstständige von der Dread-Disease-Versicherung. Sie haben es oft besonders schwer, wenn sie Geld aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung einfordern wollen. Kann die Versicherungsgesellschaft den Kunden verweisen, dann kann sie darauf bestehen, dass er an einer anderen Stelle im Unternehmen eingesetzt wird, sofern sich dies mit seiner Krankheit vereinbaren lässt. Die Rentenzahlung kann dann von der Versicherung erst einmal verweigert werden.
Entweder … oder … Berufsunfähigkeitsversicherung und Dread Disease?
Einige Versicherungsgesellschaften bieten die Schwere-Krankheiten-Versicherung als Zusatzbaustein für die
Berufsunfähigkeitsversicherung an, so dass eine Kombinations-lösung abgeschlossen werden kann – das ist der Idealfall. Gerade weil psychische Erkrankungen, Gelenk- oder Rückenleiden bei der Dread-Disease-Versicherung nicht abgesichert sind, sollte auf einen Berufsunfähigkeitsschutz nicht verzichtet werden. Denn diese Krankheiten gehören mittlerweile zu den Hauptursachen, weswegen viele Menschen noch vor Eintritt ins Rentenalter berufsunfähig werden. Wer einen besonders risikoreichen Beruf ausübt und dem deshalb der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung seitens der Versicherungsgesellschaft verwehrt wird, für den stellt die Dread-Disease-Versicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung eine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung dar.
Anzeige:
