Private Krankenversicherung vergleichen
Das ist wichtig
Sie wollen private Krankenversicherungen vergleichen? Sie suchen im Versicherungsvergleich die ideale private Krankenversicherung für Ihre Lebenssituation? Dann sollten Sie wissen, worauf Sie im Vergleich achten müssen. Denn nicht nur die Prämienhöhe ist entscheidend!
Auch die einzelnen Tarifmerkmale spielen eine große Rolle. Informationen zum Tarifumfang finden Sie übrigens in unserem Versicherungsvergleich bei jedem Versicherer,
wenn Sie in der Übersicht auf "Tarif" klicken.
Versicherungsvergleich und Berufsstand
Für den Vergleich einer privaten Krankenversicherung macht es einen Unterschied, ob Sie angestellt, selbstständig oder als Beamter arbeiten: Denn für jede Gruppe gibt es spezielle Tarife. Beamte benötigen im Vergleich nur einen Schutz, der nicht durch die Beihilfe abgedeckt ist. Arbeitnehmer können Ihren Tarif oft etwas leistungsstärker wählen, weil der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge zahlen muss. Selbstständige hingegen tragen die Prämien in aller Regel zu 100 % alleine – deshalb ist es sinnvoll, einen Tarif zu wählen, der eine höhere Selbstbeteiligung vorsieht, weil die Prämien dann zumindest in „gesunden“ Jahren deutlich geringer sind. Unser Versicherungsvergleich bei der privaten Krankenversicherung ermöglicht es Ihnen deshalb, die jeweilige Berufsgruppe voreinzustellen, damit Sie passgenaue Angebote erhalten.
Selbstbehalt beim Vergleich der privaten Krankenversicherung
Einige Tarife sehen vor, dass Sie erst einmal eine Summe X selbst zahlen müssen, bevor die private Krankenversicherung einspringt. Bei Angestellten ist die Selbstbeteiligung aber oft ein Minusgeschäft. Während nämlich der Chef zum monatlichen Beitrag einen Anteil von 50% zusteuern muss und damit auch von einer Beitragsersparnis durch die Selbstbeteiligung profitiert, geht der Arbeitnehmer leer aus, falls er denn wirklich krank wird und mit seiner Selbstbeteiligung von der Kasse zur Kasse gebeten wird – denn dann übernimmt der Chef nicht die Hälfte der fälligen Selbstbeteiligung.
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Ambulante Behandlungskosten
Für normale Arztbesuche, aber auch für Zahnarztbesuche ist es wichtig, dass die Kosten bis zum Höchstsatz der GOÄ übernommen werden. Bei sehr guten Verträgen werden sogar Leistungen über diesen Höchstsatz hinaus erstattet, um Behandlungen durch teure Spezialisten oder im Ausland zu ermöglichen. Daneben sollten auch die Kosten für Hilfsmittel und Medikamente voll übernommen werden. Wichtig: Vorsicht bei Tarifen, die die Kosten für Facharztbesuche nur dann voll erstatten, wenn sie vorher bei einem Allgemeinmediziner waren. Solche Hausarzttarife können Sie teuer zu stehen kommen, wenn Sie auf eigene Faust zu einem Spezialisten gehen.
Stationäre Behandlung im Krankenversicherungsvergleich
Bei der stationären Behandlung im
Versicherungsvergleich geht es zum einen um die Unterbringung. Wählen Sie eine Unterbringung im Einbettzimmer, damit Sie sich nach einem Eingriff ganz entspannt erholen können. Wichtig auch neben der Option, sich vom Chefarzt behandeln zu lassen: Die freie Wahl des Krankenhauses. Sieht der Tarif ein Wahlrecht vor, können Sie sich selbst das Krankenhaus aussuchen, in dem Sie operiert werden wollen.
Zahnleistungen
Bei leistungsstarken Tarifen trägt die private Krankenversicherung die Kosten für reguläre Zahnarztbehandlungen zu 100 % – solche Tarife finden Sie zuhause im Ergebnis unseres Versicherungsvergleiches. Die Kosten sollten zudem mindestens bis zur Höhe der Gebührenordnung für Ärzte erstattet werden. Beim Zahnersatz liegen die Erstattungssätze in der Regel zwischen 40 % und 90 %. Die entsprechenden Preisunterschiede bewegen sich dennoch nur im Bereich weniger Euro pro Monat – kalkulieren Sie also nicht zu knapp, schon bei einem Implantat liegen die Mehrkosten bei mehreren 100 Euro, die Sie aus Ihrer Tasche zahlen müssen, wenn die Erstattungssätze zu gering sind.
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Private Krankenversicherung vergleichen: Krankentagegeld nicht vergessen
Auch das ist beim Versicherungsvergleich entscheidend: Das Krankentagegeld ist ein wichtiger Bestandteil der privaten Krankenversicherung. Privatversicherte können die Höhe ihres Krankengeldes weitgehend frei bestimmen. Die Obergrenze stellt lediglich das Nettogehalt dar – ein höheres Krankengeld kann die private Krankenversicherung nicht versichern. Krankengeld wird so lange von der privaten Krankenversicherung gezahlt, bis eine Arbeitsunfähigkeit eintritt oder eine Rente das Krankengeld ablöst.
Versicherungsbeginn: Beim Vergleich an die Voraussetzungen denken
Denken Sie beim
Versicherungsvergleich in der privaten Krankenversicherung daran: Voraussetzung für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist das Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Damit ist die derzeit bei 49.500 Euro Jahresgehalt liegende Einkommensgrenze gemeint, die nur noch in 1 statt wie früher in 3 aufeinanderfolgenden Jahren überschritten werden muss, um in die private Krankenversicherung wechseln zu können. Außerdem müssen natürlich die Kündigungsfristen in der gesetzlichen Kasse beachtet werden!
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