Versicherungen zum Semesterbeginn
Policen für Studienanfänger
Das neue Semester startet demnächst, und an den Unis ist Hochbetrieb: Beim Einschreiben, Kurse sichern, Studienplätze ergattern. Und es ist auch die Zeit, um sich um den optimalen Versicherungsschutz zu kümmern. Denn auch Studenten brauchen den passenden Versicherungsschutz.
Mit der Krankenversicherung werden die meisten sich bereits beschäftigt haben. Entweder weil es kein Thema ist, wenn eine Familienversicherung besteht, oder weil eigener Versicherungsschutz abgeschlossen wurde. Sinnvoll ist in aller Regel die studentische Krankenversicherung, die für knapp 64 Euro im Monat die gesetzlichen Leistungen anbietet. Bei privat versicherten Eltern ist oft auch eine private Versicherung eine Option, die allerdings deutlich teurer werden dürfte. Dafür sind aber oft auch die Leistungen entsprechend besser. Bei Bezug von Waisenrente kann es zu einer Verdrängung der studentischen Pflichtversicherung durch die Krankenversicherung kommen, die der Waisenrentenstatus mit sich bringt. Näheres sollte bei der zuständigen Krankenkasse erfragt werden. Ganz wichtig: Wenn der Nachwuchs neben dem Studium einer selbstständigen Tätigkeit nachgeht, darf das nur nebenberuflich geschehen. Bei einer hauptberuflichen Tätigkeit ist der Abschluss einer günstigen studentischen Pflichtversicherung nicht möglich.
Tipp: Als Student in die private Krankenversicherung wechseln?
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Haftpflichtschutz: Ein Muss!
Besonders wichtig ist auch ein ausreichender Haftpflichtschutz. Die gute Nachricht: Bis zum Ende der ersten Ausbildung (bei einigen Versicherern begrenzt auf das 25. Lebensjahr) sind Studenten bei den Eltern mitversichert, wenn die Eltern eine Police haben. Daher reicht oft die Nachfrage zu Hause, um den Versicherungsschutz sicherzustellen. Wenn über die Eltern eine Versicherung nicht (mehr) möglich ist, sollten Sie schnellstens eine eigene Police abschließen.
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Schutz für den Hausrat
Hausratschutz gibt es ebenfalls über die Eltern, wenn Studenten im Wohnheim oder einem Zimmer zur Miete wohnen, der Lebensmittelpunkt aber noch in der elterlichen Wohnung ist. Ist das nicht der Fall, muss geklärt werden, ob ein eigener Schutz sinnvoll ist. Vor allem bei teuren Elektrogeräten wie PC, Fernseher oder Stereoanlage kann es sich lohnen, zumindest einen Vertrag mit einer geringen Versicherungssumme abzuschließen.
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Früh an das Risiko Invalidität denken
Ebenfalls nachdenken sollten Studenten über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zwei Dinge sind dabei wichtig: Zum einen sollten Studenten Verträge wählen, die bereits aufgrund der gewählten Studienrichtung eine Berufsunfähigkeitsrente zahlen, wenn der angestrebte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Und zweitens sollte die Rente so bemessen sein, das sie auch wirklich zum Leben reicht: Mindestens 1.000 Euro sollten es am Anfang sein, der Betrag sollte dann im Laufe des Lebens angepasst werden können, damit die Rente durch die Preisentwicklung nicht entwertet wird. Im Idealfall sieht der Vertrag außerdem vor, dass nach Ende des Studiums die Rentenhöhe ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden kann. Weniger sinnvoll sind dagegen Unfallversicherungen, vor allem dann, wenn das Invaliditätsrisiko bereits über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt ist.
Alles über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten erfahren Sie hier.
Auslandsschutz sichern
Wer als Student viel reist, sollte auf jeden Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Jahrespolicen auch für mehrere Reisen gibt es bereits für unter 10 Euro Jahresgebühr. Damit ist man gegen das Risiko abgesichert, auf Reisen für Arzt- und Krankenhauskosten selbst aufkommen zu müssen. Und dieses Risiko kann immens sein, ein Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall in den USA kann schnell einige tausend Euro kosten, die man ohne Auslandsschutz selbst zahlen muss.
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