Freitag, 18.05.2012 18:32 Uhr
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Entlasten Sie Haushaltskasse und Umwelt

6-mal clever gespart

"Wie entlaste ich die Haushaltskasse?" Gerade in der Wirtschaftskrise stehen viele Familien und Single-Haushalte vor dieser Frage. Eine Möglichkeit: Reduzieren Sie die Energiekosten – dann spart sich das Geld von ganz alleine – und die Umwelt dankt es Ihnen auch. 6 Tipps finden Sie hier.
Entlasten Sie Haushaltskasse und Umwelt 6-mal clever gespart

1. Stromkostenmessgeräte einsetzen

Um die Energiefresser im Haushalt ausmachen zu können, brauchen Sie ein Stromkostenmessgerät. Mit diesen Zählern lässt sich der Verbrauch von Elektrogeräten messen, die über eine Steckdose angeschlossen sind. Tipp der Stiftung Warentest: Der Conrad/Voltcraft Energy Monitor 3000 für 40 Euro war im Test sehr überzeugend und hat die Stromfresser sehr zuverlässig ausgemacht.

2. Wärmeverluste lokalisieren

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Wohnung oder Ihr Haus Wärme verliert, dann helfen nur Wärmebildkameras. Die können Sie zur Lokalisierung drinnen und draußen einsetzen und so feststellen, wo Wärme nach draußen entweicht und hohe Kosten verursacht. Die Geräte sind sehr teuer, so dass es sinnvoll ist, lieber Experten nach Hause zu bestellen, die für Sie auch zuverlässig messen. Helfen können Ihnen dabei Energieberater (über die Gelben Seiten zu finden) oder die Verbraucherzentralen .

3. Kleine Energieverschwender enttarnen

Jeder weiß heute um den hohen Stromverbrauch von herkömmlichen Glühbirnen, Fernsehern im Standby-Modus oder Uralt-Kühlschränken. Aber viele Stromfresser werden als solche noch gar nicht wahrgenommen: Espressomaschinen beispielsweise stehen oft von morgens früh bis spät in den Abend hinein im Standby-Modus. Dadurch verdoppelt sich nicht selten der Stromverbrauch. Auch Bügelstationen gelten als Stromverschwender – bis zu 50 % mehr Strom verbrauchen sie im Vergleich zu einem herkömmlichen Dampfbügeleisen. Auch unter Staubsaugern, Satelliten-Empfängern, Durchlauferhitzern, Küchenradios, Internet-Routern und Telefonanlagen finden sich viele Stromverschwender!

4. Besser dämmen!

Noch immer sind in Deutschland Millionen von Wohnungen und Häusern so schlecht gedämmt, dass dort die teure Heizenergie zum Fenster hinausgeheizt wird. Dabei können schon kleine Maßnahmen sehr effektiv Energie und damit bares Geld sparen helfen. So können Sie Fenster und Türen zusätzlich abdichten, damit es keine Zuglufterscheinungen mehr gibt. Mit etwas mehr Aufwand lassen sich ganze Immobilien von innen an den Betonwänden mit Calciumsilikat-Platten dämmen, ohne dass (wie bei vielen ändern Dämmverfahren) später Bauschäden zu befürchten sind. Und auch auf deutschen Dachböden mit den alten (oder gar nicht vorhandenen) Dämmungen gibt es reichlich Potenzial, um Heizenergie dort zu behalten, wo sie sinnvoll ist: In Ihren eigenen 4 Wänden.
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5. Problemfall Heizung nicht vergessen!

Ebenfalls ein Problemfall: Die Dämmung hinter Heizkörpern. Je dünner die Außenwand hinter dem Heizkörper ist, desto mehr Energie geht dort verloren und desto eher lohnt sich der Wärmeschutz. Baumärkte bieten dünne, flexible Dämmmaterialien an, die sich auch hinter Heizkörper schieben lassen – oft mit Aluminiumkaschierung. Wer mehr Platz hat oder den Heizkörper abbauen kann, sollte Hartschaumplatten einsetzen, die möglichst dick sind. Darüber hinaus gibt es auch Gipskartonverbundplatten mit aufgeklebter Hartschaumplatte. Achten Sie aber darauf, dass zwischen Heizkörper und Dämmschicht ausreichend Platz ist, damit die warme Luft ungehindert aufsteigen kann. Auch hier gilt: Luftdurchlässige Materialien sind immer sinnvoller, um Schimmelprobleme zu vermeiden!

6. Clevere Technik nutzen

Nutzen Sie z. B. die Sonnenenergie, um damit Heizwasser und heißes Brauchwasser zu erwärmen. Am besten sind Vakuumröhrenkollektoren, die effizienter arbeiten und weniger Platz auf dem Dach benötigen. Oder Sie setzen auf eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Sie können in Ihrem Haus verbrauchte, "warme" Luft aus einzelnen Räumen absaugen, die dann über einen Wärmetauscher als warme Frischluft wieder in die Wohnräume geleitet wird. Solche Anlagen gibt es zentral für ganze Häuser oder Wohnungen oder aber dezentral für einzelne Räume. Der Vorteil. Die vorhandene warme Luft wird als Heizungszusatz genutzt, und Sie haben auch ohne ständiges Lüften stets eine gute Luftqualität. Natürlich lassen sich solche Maßnahmen nicht "mal so nebenbei" umsetzen, sondern sollten im Rahmen einer ohnehin anstehenden Renovierung angegangen werden.
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08.05.2012
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Foto: conrad.de/ Voltkraft
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