Mitbewerber auf dem Immobilienmarkt ausstechen
Schneller ins neue Zuhause
Sie wollen Ihre Traumwohnung finden, bevor andere es tun? Sie wollen das ideale Haus, ohne lästige Konkurrenten aus dem Weg schlagen zu müssen? Dann sollten Sie ein bisschen pfiffiger sein als Ihre potenziellen Mitbewerber. Steht die Immobilie bereits in der Zeitung, ist es meist zu spät.
Außerdem verderben viele Mitbewerber den Preis. Mit anderen Worten: Sie müssen anders suchen als die anderen!
Von der Bank in die Wohnung
Wer weiß am ehesten, dass jemand seine Wohnung verkaufen will oder sogar muss? Natürlich die Bank, die das Projekt finanziert hat. Fragen Sie deshalb bei Ihrem persönlichen Bankberater einmal nach, ob er zufällig von einem anstehenden Verkauf gehört hat. Auf diesem Wege sind schon einige Eigentümer zur Wunschimmobilie gekommen.
Vorteil: Sie können einen potenziellen Verkäufer mithilfe der Bank direkt ansprechen.
Nachteil: Sie müssen schon einen guten Draht zu Ihrer Bank haben, damit diese Art der Vermittlung klappt.
Zum 1., zum 2., zu mir!
Wenn Immobilieneigentümer finanzielle Probleme haben, soll oft auch die Immobilie unter den Hammer kommen. Natürlich können Sie bei einer Zwangsversteigerung auf ein echtes Schnäppchen hoffen – aber gute Immobilien werden selten weit unter ihrem Preis versteigert. Sinnvoller kann es sein, den klammen Eigentümer über einen Konkursverwalter (Adressen finden sich im Telefonbuch oder in den Gelben Seiten) anzusprechen, bevor die Immobilie zur Versteigerung freigegeben wird. So wird für Sie und den Betroffenen ein gutes Geschäft daraus, und Sie kaufen die Immobilie nicht – wie sonst bei Zwangsversteigerungen meist üblich – ohne sie vorher gesehen zu haben.
Vorteil: Sie müssen sich nicht bei einer Zwangsversteigerung gegen Mitbieter durchsetzen, sondern können vorher einen fairen Preis mit dem Eigentümer aushandeln.
Nachteil: Sie verhandeln mit einem Partner kurz vor der Pleite, der nicht gerade eine angenehme Lebensphase durchmacht.
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Das Ohr der Straße
Die besten Informationen über ein Stadtviertel gibt es immer bei demjenigen, der am meisten von den Menschen in seinem Viertel mitbekommt: Und das ist oft der Besitzer eines Kiosks oder eines kleinen Ladens. Sprechen Sie dort ruhig einmal jemanden an, wenn Sie auf der Suche nach einer Immobilie sind. Und selbst, wenn man Ihnen dort nicht sofort helfen kann, dürfen Sie vielleicht einen Zettel aufhängen, oder der Kioskbesitzer fragt für Sie ein bisschen herum.
Vorteil: Sie haben tatsächlich einen echten Multiplikator, der jeden Tag Dutzende Kontakte mit den Menschen vor Ort hat.
Nachteil: Sie müssen ein bisschen Zeit investieren und in der Regel immer wieder vor Ort nachfragen, ob sich etwas ergeben hat.
Suchen mit Blickkontakt
Abgesperrte Baustellen, Gerüste vor dem Haus, leere Fenster ohne Gardinen, die auf eine verwaiste Wohnung hindeuten: Das sind die Indizien für eine leer stehende Immobilie, die vielleicht bald Ihnen gehört. Machen Sie sich ruhig einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf die Suche nach der Traum-Immobilie und fahren oder spazieren Sie ein wenig herum in Ihrer Wunsch-Umgebung. Sie werden schnell einen geübten Blick bekommen, wo Wohnungen oder Häuser leer stehen. Und dann können Sie vor allem bei Baustellen über die Hinweistafeln potenzielle Verkäufer ausfindig machen.
Vorteil: Wenn Sie schon einmal in Ihrer Wunsch-Wohngegend herumpirschen, lernen Sie die mit allen Vor- und Nachteilen auch gleich besser kennen und wissen viel eher, worauf Sie sich einlassen.
Nachteil: Sie laufen Gefahr, enttäuscht zu werden. Denn leere Wohnungen sind oft nur zu vermieten, und dann haben Sie umsonst recherchiert. Aber fragen kostet ja nichts!
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